Martin Bugelmüller vor Gericht

Ausnahmsweise noch ein Beitrag zu diesem Thema.

Der bekannteste Winkelschreiber Österreichs lieferte ein neues Meisterstück ab, in einem seiner seltenen Auftritte vor Gericht. Bugelmüller hatte einen seiner “Feinde” geklagt, den er in seinem Spielzeugforum liebevoll “O.D.” nennt. Dieser O.D. schickte nun einen Mitschnitt der letzten Verhandlung.
Nicht unerwartet hatte Martin B. eine Stunde vor dem Termin Verlegung beantragt; er sei erkrankt. Jeder weiß mittlerweile, Bugelmüllers Darmflora revoltiert vor jedem Gerichtstermin. Die Richterin lehnte ab, weil man den Beklagten nicht mehr erreichen könne. Eigentlich war Bugelmüller durch Anwalt Rogler vertreten. Doch Rogler war seinerseits verhindert, also tauchte Martin Bugelmüller auf, um den Anwalt zu vertreten. Schlagartig war damit die Darmflora gesundet, als Vertreter eines Anwalts vor Gericht aufzutreten, ist ein belebendes Gefühl.
Martin B. nahm die Vertretung ernst, beschimpfte O.D. in den ärgsten Tönen, sogar die Tonaufnahme wirkt erschreckend. O.D. sei besachwaltert gewesen, brüllte er. Die Richterin lehnte die vorsorglich mitgebrachten Amtsbestätigungen ab, das gehöre nicht zur Sache. O.D. zahle keinen Unterhalt für seine Kinder und sei gepfändet worden, rief Martin B. Auch das interessierte niemanden.
In dieser Tonart ging es weiter, die Richterin tauchte den ersten Sturm durch. Schlug dann einen Vergleich vor, weil doch die eingeforderten Unterlassungen längst überholt waren. Nach langer Diskussion stimmten beide zu. Der Inhalt?
Martin B. möchte nicht mehr “notorischer” Winkelschreiber genannt werden. Längst überholt, er wurde doch schon als gewerbsmäßiger Winkelschreiber festgestellt. Er sei nie als Rechtsanwalt aufgetreten, verlangte er. Ein Blick auf seine eigenen Webseiten beweist das Gegenteil. Bugelmüller möchte nicht, daß ihm jemand ein Universitätsstudium unterstellt. Außer ihm selbst tat das ja auch niemand – er hatte nie studiert, das ist schon lange erwiesen. Man dürfe Martin B. nicht “psychisch krank” nennen, hatte er verlangt. Auch schon passé, die bei Bugelmüller festgestellte gravierende Persönlichkeitsstörung wiegt schwerer.
Und umgekehrt? Martin Bugelmüller hatte sich zu verpflichten, O.D. nicht mehr in der Öffentlichkeit zu erwähnen, vor allem nicht auf seinen Webseiten.
Hier protestierte der Winkelschreiber-Meister zunächst energisch: Er habe doch gar keinen Internet-Anschluß, habe keinen Zugang zu seinen (eigenen) Webseiten, habe dort noch nie etwas geschrieben, das wären immer andere gewesen! Dieses Geständnis erregte wahrhaft Aufsehen. Grummelnd gab Martin schließlich nach.
Die Richterin meinte anschließend, Bugelmüller sei monatelang jede Woche zu ihr gekommen, hatte sie mit Ankündigungen hingehalten, die Klage zurückziehen zu wollen. Ernsthaftigkeit pur also.

Bugelmüllers Kampf mit den Nesseln

…in die er sich unaufhörlich setzt. Es kam, wie es kommen mußte.
Nur einen halben Tag dauerte es, dann liefen im Internet schon die nächsten Beschimpfungen gegen O.D. über den Schirm. Soviel also sind Martin Bugelmüllers Zusagen wert. Brachten Martin gleich die nächsten Unterlassungsexekutionen ein. Schließlich hat O.D. bereits einen wirksamen Titel dafür.
Martin B. meinte zwar, eine einstweilige Verfügung würde erst bei Rechtskraft wirksam. Erstaunlich, denn in einem seiner Fachbücher schrieb er das Gegenteil. Lange war vermutet worden, Bugelmüller hätte seine Fachbücher nur abgekupfert, würde den Inhalt gar nicht kennen. Nun wissen wir es, er hat.
Diesen Titel möchte er so gern kippen. Er habe doch nie selbst etwas ins Internet geschrieben. Seine Ernsthaftigkeit ist auch hier unverkennbar: Der beispiellos unsachliche Rekurs gegen die Unterlassungs-entscheidung wurde nicht durch einen Anwalt eingebracht (offenbar auch für Anwalt Rogler zu heiß), deshalb zurückgewiesen. Der Winkelschreiber-Meister trumpfte auf, schickte einen Rekurs gegen die Zurückweisung, professionell mit ausführlicher Titelseite, aber ohne Antrag und ohne Begründung. Der Traum jedes Richters.
Die Sache mit der Pfändung war ebenfalls rasch geklärt, berichtet O.D. Weder seine Kinder noch das Exekutionsgericht wußten davon. Die Gewohnheit Bugelmüllers, sich unter der Hand Gerichtsdaten zu beschaffen und diese dann anderen Leuten anzuhängen, trug ihm gleich den nächsten Minuspunkt ein.
So ganz zwischendurch leistete sich Martin Bugelmüller auch eine Parteienvertretung in einem Konkursverfahren. Obwohl er als Winkelschreiber nicht vertreten hätte dürfen. In bewährter Weise wurde da getrickst. Der Rechtspfleger, der die Zusammenhänge, Hintergründe und Gesetze nicht kannte, wurde regelrecht überfahren. Martin B. spekulierte wie meist darauf, niemand würde seine Vorakten lesen. Die Staatsanwaltschaft aber las, und schüttelte den Kopf über diese neuen Frechheiten.
Darüber wird noch recherchiert werden.

Bugelmüllers Globalisierung

Der immer schon unschuldig gewesene Martin Bugelmüller hatte vor ein paar Monaten eine Gesellschaft in England registriert, unter dem Namen »NACHRICHTENMAGAZIN XLARGE Limited«, mit seiner Freundin als Inhaberin. Die Bezeichnung stammte natürlich vom echten Nachrichtenmagazin, das Bugelmüller seit je ein dicker Dorn im Auge ist.
Diese Traumfirma wurde einfach in das Impressum der Bugelmüllerschen Webseiten gesetzt, in der Meinung, er könne sich damit abputzen. Die Polizei in Steyr, als Medienbehörde, ist anderer Meinung, ein Strafverfahren läuft.
Natürlich wurde “vergessen”, die Gesellschaft auch in England anzumelden. Dazu gehört nämlich mehr, als ein paar fingierte Online-Eingaben über den nicht vorhandenen Internet-Anschluß. Die Adresse der Gesellschaft ist schlichtweg falsch, die Firma dort unbekannt. Keine Frage, auch in Österreich ist diese Firma nicht eingetragen. Ganz zufällig, versteht sich, liegt das Repräsentantenbüro für die Bugelmüllerschen Firmen – irgendwo in seiner eigenen Wohnung. Die Firmen sind, wie das auch immer funktionieren mag, über den nicht vorhandenen Internet-Anschluß per Email erreichbar.
Martin B. ist nicht lernfähig. Denn genau für solche Machenschaften hatte er doch bereits mehrere kräftige Verurteilungen abgefangen. Da nützt es ihm auch nichts, sich nun Prokurist zu nennen.
Wo Martin Bugelmüller zuerst wütete, lief er nun Amok.
Für die Scheinfirma wurde ein “Director” namens Hazur Duric eingesetzt, nach zwei Tagen wieder abgesetzt. Ein Heinz Peter Karaci folgte, beide mit einer Adresse in Madrid. Wo beide, versteht sich, unbekannt waren. In rascher Folge flog Bugelmüller nun rund um die Welt, hämmerte eine Änderung nach der anderen in die Online-Registrierung seiner ominösen Gesellschaft.
Ein Peter Urmel wurde als “Director” bestellt. Wo? Ausgerechnet in Abuja, der Hauptstadt von Nigeria. Nicht genug, nach wenigen Tagen folgte ein Amaru Uchenna Ochukou. Schon wieder in Nigeria. Dem Director Ochukou wurde eine Dame namens Amara Isoken Sulolu als Sekretärin zur Seite gestellt, paßt doch Amara blendend zu Amaru. Zwar mit einer Adresse in Yaounde, Kamerun, aber bei der heutigen Technik… und wo sich doch Nigeria und Kamerun so ausgezeichnet verstehen.
Nur einen Tag später wurde ein Ken Livingtson als neuer Director registriert. Afrika reichte nicht mehr, der Neue soll in Melbourne, Australien, wohnen. Falsche Richtung? Man weiß es nicht. Doch dem Australier folgte noch am selben Tag ein Pedro Guilherme Guiseppe, diesmal in der Hauptstadt Brasiliens. Die Schreibweisen der Namen erinnern an Martins blumige Sprachverirrungen.
Der Plan war klar. In Madrid ließ sich feststellen, ob jemand an einer Adresse bekannt ist, wenn auch nicht einfach. Aber versuche das mal einer in Abuja! Oder in Brasilia!
Alle diese Leutchen hatten sich also hinzusetzen und Bugelmüllers Webseiten mit Inhalten zu befüllen. Über Bugelmüller zu berichten. Seine “Feinde” zu beschimpfen. So meinte er. Waren sie nicht schnell genug, folgte gleich der nächste. Ein wahrlich genialer Plan.
Ob die Behörden dieser komplizierten Globalisierungs-Strategie auch folgen können? Denn schließlich fehlt eines: Die schriftlichen Bestätigungen, offiziellen Eintragungen aller dieser Vorgänge. Mit Nachweis der Person, versteht sich. Eines schaffte Martin B. nämlich noch nirgends. In keinem einzigen Verfahren hatte er bisher Beweise vorgelegt.
Bei der Frage, woher Martin Bugelmüller alle diese Leute kennt, kommt unweigerlich die Erinnerung hoch: Bugelmüller hatte schon öfters Leute aus der Drogenszene vertreten, die sich illegal in Österreich aufhielten. Der internationale wirtschaftliche Background ist also da. Ob und wieviel da an Geld fließt, wird sich noch herausstellen.

 

Zweiter Satz:

Steyr, AT – Martin Bugelmüller scheint viel Zeit zu haben. Sein Opfer O.D. berichtete, in Steyr habe eine Woche später noch eine Verhandlung stattgefunden, zu der Martin B. erstaunlicherweise wieder erschienen sei. Seine Darmflora war also noch in Ruhestellung, scheint es.
Worum ging es? Gegen Martin Bugelmüller hatte es Unterlassungsexekutionen gesetzt, weil er O.D. im Internet gröblichst beschimpft hatte. Martin B. brachte dagegen eine „Impugnationsklage“ ein. Die sehr resolute Richterin bemühte sich um Rechtsbelehrung, die Klage wäre verfehlt. Bugelmüller konterte – allen Ernstes – in einem Kommentar sei es anders gestanden. Die Verlex-Fachbuchsammlung kann eben eine juristische Ausbildung nicht ersetzen, zu dieser Erkenntnis kann sich Martin B. nicht durchringen.
Mit großer Spannung wurde erwartet, ob Martin Bugelmüller wenigstens diesmal Beweise vorlegen konnte. Er tat es wirklich, und die Spannung verpuffte hemmungslos.
Seine eigenen Eintragungen in das englische Online-Register legte er vor, mit allen Fehlern darin, und behauptete ernsthaft, das sei ein Firmenbuchauszug. O.D. erzählte, allen blieb nur mehr ein fassungsloses Kopfschütteln.
Bugelmüller meinte, die (Schein-)Firma »NACHRICHTENMAGAZIN XLARGE Limited« sei im Mai 2011 verkauft worden. Von wem? An wen? Schade, kein Beweis, nicht ein Fetzchen. Dabei hätten doch wenigstens die Steuerbehörden davon erfahren müssen.
Spannend wurde die Sache wieder, als Martin wiederholte, er habe doch keinen Internet-Anschluß und keinen Zugang zu seinen Webseiten. Wirklich zu dumm. Die meisten seiner Beweise bestanden aber doch aus Emails, die er bekommen oder verschickt haben will. Geht das so einfach? Ganz ohne Internet? Bugelmüller wollte sich nicht dazu äußern, sagte O.D.
Kein Zugang zu den eigenen Webseiten? Warum scheinen dann dort Kommentare auf, mit „Verfasst von Martin Bugelmüller“? Weil er zwar keinen Zugang habe, aber kommentieren könne, versicherte Martin. Sonderbar allerdings, dort kann sich doch niemand anderer für Kommentare registrieren? Nicht einmal das Vereinsmitglied Inge W. hatte das geschafft. Wie es geht, hatte ihr Bugelmüller erklärt. Per Email, versteht sich.

 

Noch interessanter wird die Sache aber, wenn Martin Bugelmüller seine Klage vom 14. Juli mit einem Email vom 28. September beweisen will. Der neue Manager – wir wissen, aus Abuja, Nigeria – schildert in grauenvollstem Englisch, er würde da jetzt mitmischen. Und zwar bei einer „news magazine Xlarge Limited“. Also bei der falschen Firma obendrein. Seine Sekretärin (aus Kamerun soll sie sein) würde deutsche Texte online stellen. Die sie ja vorher in das berühmte Bugelmüller-Deutsch übersetzen wird müssen. Wird eine sehr bekömmliche Mischung werden.

 

Die Widerhaken an der Sache, abgesehen von der Datierung, hatte Martin nicht einmal gemerkt.
Ein Manager würde eine Email-Adresse eines bekannten Freemail-Anbieters verwenden? Würde an Martin Bugelmüller schreiben, der doch nie etwas mit dieser Sache zu tun gehabt haben will? Würde per Email schreiben, wo doch Bugelmüller über keinen Internet-Anschluß verfügt? Und das Copyright verbleibt tatsächlich bei Martin Bugelmüller?

Da fällt schon nicht mehr auf, daß ein Mr. Karaci nie ordnungsgemäß bestellt war, an niemanden also etwas weitergeben hätte können. Denn was Bugelmüller wieder wegließ, waren die schriftlichen Nachweise aller dieser angeblichen Register-Vorgänge. Und zwar bei den britischen Behörden und auch im österreichischen Firmenbuch. Mit erfundenen Angaben und gefälschten Emails vor Gericht „Beweis“ führen, diese Unverfrorenheit besitzt kaum ein anderer.
Der Richterin reichte es jedenfalls, berichtete O.D. Sie wies kurzerhand alle Beweisanträge ab und schloß die (eigentlich erst vorbereitende) Verhandlung. Bugelmüller drohte sofort mit einem Rekurs, den Anwalt Rogler für ihn einbringen werde.
Ob der sich noch einmal darauf einlassen wird, von Martin Bugelmüller geschriebene Texte einfach zu unterschreiben, darauf darf man allerdings gespannt sein. Zu tief hat sich Anwalt Rogler bereits selbst in die Nesseln gesetzt, mit seiner unbedachten Unterstützung eines Winkelschreibers.
Zum Schluß verkündete die Richterin noch, sie habe gegen Bugelmüller eine Haftstrafe verhängt, wegen seiner Internet-Schmierereien. Denn Geldstrafen seien bei ihm uneinbringlich. So viel also zum Prokuristen von eigenen Gnaden.
Hoffentlich ist das Kapitel Martin Bugelmüller jetzt bald abgeschlossen. Niemand mag sich mehr damit beschäftigen. Nach dieser krassen Selbstdarstellung kann man ihm nur in jedem weiteren Verfahren die Prozeßfähigkeit absprechen.

 

Dritter Satz:

Vernünftige Leute geben auf, wenn sie alle Sätze verlieren.
Nicht so Martin Bugelmüller. Sein übersteigerter Narzißmus hindert ihn daran.
Da war doch ein Konkursverfahren, in dem Martin großspurig mehrere Gläubiger vertrat, so schilderte er es. Ein Blick hinter die Kulissen bringt ganz anderes zum Vorschein.
Bugelmüllers treten gern mit einer Limited auf. Zitat Bugelmüller: „Was für Dritte oft schwerwiegende Folgen haben kann, wenn Gründungsagenturen ihre Pflicht vernachlässigen. Ferner bedrohen sie gerne die Rechtsratsuchenden, dass was passieren könnte, wenn Anzeige erstattet wird.“ Wie wahr.
Ewald und Martin traten also mit einer Unternehmensberatungs-Limited auf, mit Martin als Geschäftsführer. Ohne gewerbliche Berechtigung, versteht sich. Nachdem das Unternehmen wie erwartet scheiterte, übernahm Martins Spezi Sascha Steinkellner die Firma, an gleicher Adresse, mit Martin als Angestelltem. Schlidderte damit in den unvermeidlichen Konkurs. Der Gesamtschuldenstand wurde von Bugelmüller mit 376.132,63 Euro angegeben. Davon entfielen auf ihn selbst € 5.467,34, auf seine Freundin Jasmine Forcher 153.916,29 Euro und auf seine Mutter Heide Kraus 67.450,65 Euro.
Woher das Geld stammte, das da angeblich in eine Konkursfirma hineingebuttert wurde? Ob auch das Drogengeld war? Das wird wohl die Staatsanwaltschaft ermitteln. Doch Martin hatte die Frechheit, die angeblichen Gläubiger vor Gericht gegen seinen Freund Steinkellner zu vertreten (Bezirksgericht Steyr, 18 Se 24/11b). Österreichische Gerichte sind unbelehrbar, sie überlassen solche Sachen Rechtspflegern, die weder Gesetze noch die Zusammenhänge kennen.
Schwerer Betrug?  Betrügerische Krida?  Die Ermittlungen laufen.

Die Story geht weiter. Martins Bruder Ewald ist nicht weniger unbelehrbar, läuft, besser fährt, ständig in Konfrontationen mit dem Gesetz. Die Nähe der Bugelmüllers zur Drogenszene ist bekannt. Ewald baut einmal mehr einen Unfall, weil er sich mit einem Junkie einließ. Bruder Martin baut darauf, in Oberösterreich kennt ihn zwar schon jeder, noch nicht aber in Niederösterreich. Er vertritt deshalb seinen Bruder beim Bezirksgericht Ybbs. Richterin und Bezirksanwalt hatten noch nichts von ihm gehört, ihnen war nicht bekannt – Martin Bugelmüller ist als professioneller Winkelschreiber von Vertretungen ausgeschlossen.
Lustig klingen Martins Schilderungen über die Verhandlung:
„…und er daraufhin das Lenkrad verriss und zum Tatzeitpunkt mit dem Angeklagten verlobt war.“
da die Richterin selbst protokollierte, dass das Opfer sehr verwirrt sei und auch fragte, ob sie Drogen nehme“.
Niemand sonst könnte es so plastisch erzählen. Auch Amara in Yaounde nicht.

Aber noch immer ist die Spitze nicht erreicht.
Martin Bugelmüller behauptet ständig, er habe doch keinen Internet-Anschluß, nie, nie hätte er etwas im Internet geschrieben. Alles, alles wäre einer ominösen „Nachrichtenmagazin Xlarge Limited“ anzulasten. Bugelmüller bemüht dazu, sehr aufwendig, Urmel und Ochukou in Nigerien, Livingtson in Australien, Guiseppe in Brasilien, Karaci in Madrid. Es bedarf keiner Interpol, um diese Geister als erfunden festzustellen – Bugelmüller schafft es im Alleingang.
Rasch hat sich herumgesprochen: am 14. November erschien Martin beim Bezirksgericht Wolfsberg (4 C 2117/11k) höchstpersönlich, als Partei „Nachrichtenmagazin Xlarge Limited“. Hätte es eines deutlicheren Beweises bedurft?
Doch Martin Bugelmüller schien bemerkt zu haben – sein Auftreten war alles andere als glücklich. Deshalb rastete der gute Martin anschließend völlig aus. Zeugen schildern, er ging gleich nach der Verhandlung, noch vor dem Gericht, auf die Gegenpartei los. Wurde wirklich und wahrhaftig tätlich, schlug zu. Da wird ihm nun auch kein wohlwollender Sozialarbeiter des Jugendamtes mehr helfen.
Nicht genug damit. Bugelmüller nahm auch noch den Mund sehr voll, wird erzählt. Rief laut und unüberhörbar, er werde seinen Lieblingsfeinden den Schädel einschlagen, wenn er sie noch einmal treffe.
Ob er sich damit nicht übernimmt? Nicht jeder ist ein williges Opfer. Auf seinen (jetzt ist es amtlich, seinen) Webseiten preist er sich nicht nur als “Rechtsbeirat”, sondern auch als „Kampfsportler“ an. Ob ihm das reichen wird? Ob Martin auch diesmal seine Haft „freiwillig“ antreten wird?

(Graulicht)

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6 Responses to Martin Bugelmüller vor Gericht

  1. MJO says:

    Hat er es denn noch immer nicht begriffen? Da schmiert Martin B. eine Winkelschreiberei nach der anderen in seine Internetseiten. Will glauben machen, das hätten Geister aus Nigerien, Brasilien, Spanien fabriziert. Will einfach nicht wahrhaben, die Behörden zeichnen jeden Datenverkehr auf seinen Webseiten auf. Wissen im Detail, wer dort wann was schreibt und freischaltet.

    Ein Verfahren nach dem anderen. Seit zehn Jahren keinen ehrlichen Groschen verdient. Drei Kinder zu erhalten. Bassenastreit mit den Nachbarn. Leben? Das sieht anders aus.

  2. Amara says:

    Bombenanschläge in Nigeria!
    Amaru Ochukou verschollen!
    Wir können keine Texte für Martin mehr liefern!
    Hilfe!

  3. followup says:

    diese breakthruadressen sind ein echtes übel. jeder verrückte verwendet diese spamschleuder und von den amis erhält man auf anfrage nicht einmal einen furz zurück. ein richter hat mir wortwörtlich mitgeteilt, dass bei der ausforschung absolut nichts machbar sei, es sei sinn-und zwecklos. mich wundert, wie so etwas möglich ist!!! wa soll dann die ganze vorratsspeicherung und das alles, wenn unsere behörden nicht in der lage sind einen user einer emailadresse auszuforschen und ihn unschädlich zu machen.

  4. Martin says:

    Wie oft soll ich es euch noch sagen?

    Ich habe keinen Internetanschluss oder Zugang.

    Ich habe auch in allen Internetcafes Weltweit Hausverbot!

    Ich habe keine Freunde, schon gar keine mit Internetzugang.

    Also kann ich gar nichts in Internet geschmiert haben. Nicht mal diese Antwort ist vom mir.

  5. Bank Owner says:

    Dear Mr. President Fischer!
    My dear Austrians!

    I am the new owner of Bank Austria.

    In the future you can put your money into your account instead of directly to me.

    As proof, I have enclosed several documents:

    The business card imprinted with the logo of the BANK OWNER and Bank Austria

    A confirmation of my best friend.

    I am waiting for your money!

  6. Livingtson says:

    Von einer breakthru-Mailadresse ist das gekommen?
    War da nicht schon etwas?

    Richtig! Gegen die Bezirkshauptmannschaft Landeck läuft ein Verfahren, weil ein Beamter vertrauliche Daten aus Behördenakten an eine breakthru-Emailadresse weitergegeben hatte, die von Martin B. verwendet wurde.
    Und, richtig! Martin B. hatte an etliche Leute Emails über eine breakthru-Emailadresse geschickt, unter anderem mit
    >>Für Hinweise, wo sich Herr S. P. aufhalten kann, wird ersucht, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Wir behandeln alle Anfragen vertraulich und leiten diese den Polizeidienststellen weiter.
    Im Zuge einiger Gerichtsverfahren, ist es für den Verein Juridicum Rechtschutzgruppe wichtig, Herrn S. P. dingfest zu machen. Daher wird von der Juridicum Rechtschutzgruppe und einigen anderen Mitstreitern, folgende Auslobung ausgerufen…<<

    Kann man es dann so verstehen, der Verein Juridicum Rechtschutzgruppe (a.k.a. Martin Bugelmüller) verwendet regelmäßig breakthru-Email-adressen?