Kopftuch und Braunhemd

Deutliche Parallelen zwischen Islamismus und Faschismus als totalitären Herrschaftssystemen.

Wir haben uns daran gewöhnt, dass Frauen orientalischer wie auch vereinzelt westlicher Herkunft teils in Shador oder Burkha, meist aber mit eng anliegendem Kopftuch, sowie Männer mit deutlich ausgeprägten schwarzen Bärten das Straßenbild vieler deutscher Städte bevölkern.
Die Frauen äußern, darauf angesprochen, die Ansicht, dies sei ein Zeichen ihrer Religiosität und der im Koran vorgeschriebenen “schamhaften Bedeckung”.
Erste Zweifel an dieser Interpretation kamen mir, als ich junge Mädchen sah, welche zum eng anliegenden Kopftuch ein bauchfreies Top mit Minirock trugen, und ich fragte mich, ob denn die “bösen Blicke” der Männer zwar vom Gesicht abgelenkt werden sollten, dafür aber mit Wohlgefallen auf gepierctem Bauchnabel und wohlgeformten Beinen ruhen dürften. Ich hatte dann, so wie wohl die Mehrzahl der Bundesbürger, angenommen, das Kopftuch sei nur ein modischer Kopfschmuck.
Doch dann fiel mir ein älterer Artikel des “Focus” in die Hand, aus dem ich einige Passagen zitieren möchte.
Die Überschrift lautet: “Unsere Werte müssen verteidigt werden – der Islamismus bedroht die offene Gesellschaft”. Darin heißt es u. a.: “Der Islamismus – nicht der Islam als Religion – ist ein neuer Totalitarismus… Als Problem steht hier nicht die Religion des Islam an. Das Problem ist, dass die Europäer – darunter an vorderster Front die Deutschen – scheinbar verlernt haben, für die Freiheit kämpferisch einzustehen. Die Europäer scheinen vergessen zu haben, dass sie in ihrer Geschichte zwei Totalitarismen – Kommunismus und Faschismus – hervorbrachten. Heute ist der politische Islam mit seiner Ordnungsvorstellung des Gottesstaats sowie seinen Kampfmethoden des Dschihadismus die neueste Spielart des Totalitarismus. Das Emblem des Islamismus ist das Kopftuch als Instrument und Uniform der zivilisatorischen Abgrenzung.”
Dies sagte Bassam Tibi, bis vor einiger Zeit Professor für internationale Politik in Göttingen und Islamologie an der Universität St. Gallen, selbst im islamischen Glauben erzogen und daher mit Fug und Recht als profunder Kenner der Materie einzuschätzen. Es ist bezeichnend, dass er, der sich in einer Vielzahl von Publikationen kritisch mit dem islamistischen Fundamentalismus auseinandersetzte, inzwischen enttäuscht Deutschland den Rücken gekehrt und einen Lehrstuhl an einer namhaften amerikanischen Universität (Cornell) angenommen hat.
Ich muss gestehen, es war dieser Artikel, welcher mich veranlasste, mich mit dem Komplex Islam und Islamismus auseinanderzusetzen.
Ich fragte mich, warum dieser Artikel lediglich im Feuilletonteil eines einzigen Blatts erschienen und nicht von allen deutschen Tageszeitungen auf der Titelseite publiziert worden ist. Bei meinen weiteren Recherchen im Internet stieß ich auf mehrere ebenso kritische Artikel, die u. a. den Moscheenbau in Köln zum Anlass ihrer Ausführungen nahmen. Autoren wie Ralph Giordano und Necla Kelek wird man wohl kaum als rechtsradikale Nationalisten verunglimpfen können.
Bei näherer Betrachtung findet man in der Tat eine erschreckende Vielzahl von Parallelen zwischen dem Islamismus und dem wohl dunkelsten Kapitel in der Geschichte des deutschen Volkes, wie ich im Folgenden zeigen möchte.
Imperialismus und Hegemonialstreben: Hitler erstrebte ein “großdeutsches Reich” und die Vorherrschaft der “arischen Rasse”. Ziel der Islamisten ist ein straff organisierter weltweiter “Gottesstaat” unter Führung einer fanatischen Geistlichkeit.
Revanchismus: die Nazis wollten vor allem die Schmach des verlorenen Ersten Weltkriegs tilgen, die Islamisten die verlorenen Schlachten während der 800 jährigen Eroberungszüge wettmachen.
Reaktionäre Denkweise: der von den Nazis angestrebte totalitäre “Arier-Staat” sollte sich am vorchristlichen Germanentum orientieren, wie z.B. schon aus der Terminologie des 3.Reichs (“Gaue, Sonnenwendfeste”) ersichtlich ist, Der “Gottesstaat” der Islamisten soll nach den mittelalterlichen Regeln der schari´a ausgerichtet sein. In beiden Herrschaftssystemen ist eine starke Betonung dörflich-archaischer Strukturen erkennbar.
Patriarchalische Orientierung: in beiden Ideologien wird die Rolle der Frau auf “Küche, Keller, Kinder” reduziert, eine Weiterbildung ist weder vorgesehen noch erwünscht. Im Islamismus wird darüber hinaus der Frau jegliches Recht auf Meinungsäußerung verwehrt.
Judenhass: sowohl im Nationalsozialismus als auch im Islamismus gilt das jüdische Volk als Inbegriff eines weltumspannenden Kapitalismus, welcher mit allen Mitteln zu bekämpfen ist. Seine großen kulturellen Leistungen werden negiert.
Ideologische Egalisierung: durch gezielte Demagogie werden bereits Knaben auf den Kampf vorbereitet. Den “Pimpfen” und der Hitler-Jugend der Nazizeit entsprechen die “jungen Gotteskrieger”. Als ideologische Schulen sind die den Moscheen angegliederten Koranschulen in ihrer Effektivität den Ordensburgen der Nazis gleichzustellen. Das Ziel dieser Demagogie ist die weitgehende Vernichtung individuellen kritischen Denkens. Die “Gleichschaltung” wird sowohl bei den Nazis wie auch bei den Islamisten durch die permanente Wiederholung von Parolen erreicht; dies ist eine ideologische Gehirnwäsche.
Massendemonstrationen und Propagandaredner: die hasstriefenden Ausbrüche eines Herrn Kaplan und anderer “Hass-Redner” ähneln in fataler Weise denen eines Herrn Goebbels. Ihr Effekt ist der gleiche: hysterisch brüllende Massen, die zum Krieg bereit sind. Jeder anders Denkende wird niedergebrüllt oder sogar tätlich angegriffen.
Bilderstürmerei: vor einiger Zeit konnte man aus den Medien weitere erschreckende Parallelen zum 3. Reich erfahren: in der Ost-Türkei sowie auch in Afghanistan wurden christliche Priester getötet und ihre Bücher verbrannt. Christliche Kirchen wurden angegriffen, verwüstet und in Brand gesteckt. – Erinnert dies nicht fatal an die “Reichs-Kristallnacht”?
Uniformismus: die Faschisten zeigten deutlich ihr Zusammengehörigkeitsgefühl untereinander und Abgrenzung gegen die bürgerliche Gesellschaft der Weimarer Republik durch Hakenkreuz-Binde und Braunhemd. – Hier darf nicht vergessen werden, dass Hitler weitestgehend Mussolini kopierte, der mit seinen “Schwarzhemden” und dem Faschistengruß als eigentlicher Gründer der faschistischen Bewegung anzusehen ist. – Die gleiche Abgrenzung praktizieren die Islamisten durch das Tragen des Kopftuchs sowie den auch bei jungen Männern deutlich ausgeprägten und geförderten Bartwuchs.
Noch einmal möchte ich Herrn Tibi zitieren: “Andere, auch sunnitische Islamisten, haben von den Schiiten die Praxis der taqiyya (Täuschung durch Verstellung) gelernt und präsentieren sich als brave Demokraten…Es ist bedauerlich, wie Islamisten naive Europäer missbrauchen, um ihr Anliegen im falschen Rahmen der Religionsfreiheit voranzutreiben, obwohl es um etwas anderes geht”.
Welcher unserer in seligem Dornröschenschlaf versunkenen Politiker und Richter des Bundesverfassungs-gerichts, die sich anmaßen, über das Wohl und Wehe des deutschen Volks Entscheidungen zu treffen, hat je von diesen Äußerungen Kenntnis genommen? Kann man hier wirklich nur “nach Aktenlage” entscheiden, so z. B., als die Frage anstand, ob eine Lehrerin mit Kopftuch an einer deutschen (christlichen) Schule unterrichten darf oder nicht, ohne wirkliche Kenntnis der Materie, über die es doch zu entscheiden galt? Wie weit sich unser Rechtssystem inzwischen vom normalen ethischen Denken entfernt hat, erhellt aus der Tatsache, dass ein deutscher Richter den sog. “Ehrenmord” an einer unschuldigen Frau als minder schwer angesehen hat auf Grund der “kulturellen Verwurzelung” der Täter.
Hier droht unserer Gesellschaft eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Terrorismus kann man nicht dadurch wirksam bekämpfen, dass man ihn per Gesetz verbietet. Ein Hitler konnte auch nur dadurch an die Macht gelangen, dass das bürgerliche Lager lange Zeit die vom Nationalsozialismus drohende Gefahr unterschätzte. Wenn man zulässt, dass die “grüne Fahne Mohammeds”, die ja eine Kriegsfahne ist, ungehindert in unseren Straßen geschwenkt werden kann, so hat man offenbar vergessen, dass vor etwas mehr als 70 Jahren zunächst auch nur eine Hakenkreuz-Fahne von einigen Leuten beim Umzug geschwenkt wurde.
Kann unsere Gesellschaft es sich wirklich leisten, die Diskussion um den Islamismus auf wenige Spät-Abend-Talkshows und Kurzartikel in den Zeitungen zu beschränken? Ist unser Staat wirklich so schwach geworden, dass er aus lauter Furcht, nur ja nicht als nationalistisch abgestempelt zu werden, die ihm drohenden Gefahren einfach negiert? Kann man wirklich die Sympathisanten derjenigen von uns als “Terroristen” eingestuften Extremisten, welche in Afghanistan und im Irak Guerilla-Krieg führen, in unserem Land tolerieren? In der Türkei wird erwogen, gegen die Islamisten gerichtlich vorzugehen und ihre Partei zu verbieten. Warum hat kein Politiker je diese Lösung auch für Deutschland in Betracht gezogen? Einen möglichen Lösungsansatz zur wirksamen Bekämpfung des Islamismus möchte ich in meinem folgenden Artikel “Kopftuch und Sozialhilfe” zur Diskussion stellen.

(Author unknown)

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