Muslimbrüder im Scheinwerferlicht

Der unten stehende Artikel der (nach Chefredakteur Unterbergers Rausschmiß) tiefroten Wiener Zeitung kann nicht unwidersprochen stehen bleiben. Die Lügen der interviewten Muslimbrüder sind zu auffallend; Journalist Stefan Beig, bekannt für seine guten Recherchen, darf nicht alles schreiben, was er weiß.
Offizielle Organisationen der Muslimbrüder gebe es in Österreich nicht? Blatante Lüge. Die Liga Kultur ist die österreichische Organisation der Muslim-Bruderschaft, ohne Wenn und aber. Es gäbe keine Organisation der Muslimbrüder in Europa? Nicht weniger blatante Lüge. Die Liga Kultur ist Gründungsmitglied der »Föderation islamischer Organisationen in Europa« (FIOE), des Dachverbandes der Organisationen der Muslim-Bruderschaft in Europa.
Aiman Morad und sein Bruder Jamal Morad zählen zu den führenden Funktionären der Muslim-Bruderschaft in Europa. Sie führen einen der größten Erfolge der Muslimbrüder in Europa an kurzer Leine: Der Verein Muslimischer Sozialdienst tritt seit Jahrzehnten in der Öffentlichkeit als »Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich« (IGGÖ) auf, täuscht eine Religionsgemeinschaft vor, mit in Wirklichkeit politischen Zielen. Aiman Morad sitzt im Vorstand des Vereins Muslimischer Sozialdienst, Jamal Morad im Vorstand der IGGÖ, beides im selben Haus, sie lenken und leiten mit dieser Vortäuschung das religiöse Leben der Muslime in Österreich.
In Österreich gründeten die Muslimbrüder, meist über ihre vorgetäuschte Glaubensgemeinschaft, eine Anzahl von Schulen und Instituten, kassieren dafür öffentliche Subventionen von hunderttausenden Euro. Muslimbruder Elsayed Elshahed leitet eines dieser Institute, ihm liegt daher viel daran, abzuwiegeln. Die Mehrheit der Muslimbrüder seien komplett friedliche Mitglieder? Täuschung, nichts anderes. Die friedlichen Muslimbrüder ermordeten bereits zwei ägyptische Präsidenten, an-Nukrashi Pasha und Anwar Sadat, und versuchten zahlreiche Attentate auf Hosni Mubarak.
Muslimbruder Kamel Mahmoud ist einer der Leiter der Liga Kultur. Sein Kumpan Gamal Menshawi wurde nicht von der CIA entführt, sondern wegen seiner Verbindungen zu Terrorgruppen international gesucht, dann in Ägypten verurteilt und wanderte hinter Gitter. Eine »Religionsgemeinde Graz« gab es nie, ihr angeblicher Vorstand (Kamel Mahmoud, Zekeriya Özcelik, Gamal Menshawi) wurde von Anas Schakfeh, Marionette der Liga Kultur, persönlich ernannt.
In Ägypten versuchten die Muslimbrüder, unter dem Vorwand der Vorfälle in Tunesien, die Massen zu mobilisieren, Mohamad El-Baradei als Aushängeschild verwendend, um durch diesen Putsch, unter dem Deckmantel einer Volksrevolution, die Macht zu ergreifen. Bisher scheiterte diese Absicht, man wird die Zukunft abwarten müssen. Eine Herrschaft der Muslim-Bruderschaft würde eine pseudo-religiöse Diktatur bedeuten. Das können Morad & Co. natürlich nicht zugeben. Der ägyptische Staat duldete die Muslim-Bruderschaft keineswegs – er verbot sie.
Im gesamten Artikel wurde peinlich vermieden (Stefan Beig hatte da sicher keine andere Wahl), die Hamas zu erwähnen. Diese war von der Muslim-Bruderschaft gegründet worden, um die Macht über die arabischen Palästinenser zu erlangen. Die Hamas wird nach wie vor als eine der wichtigsten Teilorganisationen der Muslim-Bruderschaft geführt. Für Österreich wesentlich: Über Liga Kultur, den Palästinensischen Hilfsverein und andere Vereine sammelten die Muslimbrüder in Österreich seit Jahren größere Geldbeträge für die Hamas, die zum größten Teil der Al-Salah zukommen – jener Hamas-Gruppierung, die für die Logistik der Al-Qassam Brigaden zuständig ist, des für Kampf- und terroristische Einsätze zuständigen Hamas-Flügels. Die Liga Kultur veröffentlichte regelmäßig die Ergebnisse ihrer Spendenaktion, finanziert damit eindeutig eine terroristische Organisation.

 

Nicht weniger auffallend ist das beharrliche Schweigen der Medien dazu, daß die linksextremistische und (laut DÖW) antisemitsche »Antiimperialistische Koordination« (AIK), die eine Zerstörung Israels zur Wiederherstellung palästinensischer Rechte fordert, etliche Demonstrationen gemeinsam mit den Muslimbrüdern (der Liga Kultur und der Hamas) in Österreich veranstalten konnte. Dabei fanden sich unverkennbar Rufe nach Hitler, nach Vernichtung der Juden, und andere Haßparolen. Wiederbetätigung? Das Gesetz gilt für Islamisten nicht.

Comments are closed.