Peaceful Missions – oder?

Im Mittleren Osten (für Europäer der Nahe Osten) tummeln sich schon lange, schon viel zu lange, Terroristen. Nicht politische, nicht soziale Ziele verfolgen sie. Sie wollen viel Macht, schnelles Geld, haben Freude am Töten. Einer der bekanntesten Terroristen-Chefs war Yasser Arafat. Der liberale Westen liebt solche Leute, je mehr Blut, desto besser. Als Top-Terrorist erhielt Arafat denn auch den Friedensnobelpreis.
Das Feld der Terroristen-Gruppen ist seit Jahren relativ konsolidiert. Im Libanon steht die Hezbollah, als einzige private Gruppe dort voll bewaffnet, bezieht Geld und Material hauptsächlich aus dem Iran. Dessen radikales Regime alle Wege nutzt, um den Erzfeind Israel angreifen zu können. Sogar ein toter Jude ist ein schlechter Jude, heißt es dort. Die Iraner profitieren davon, bereits Atomwaffen zu besitzen. Deshalb wagt sich niemand so richtig an sie heran; Carters unnötiges Teheran-Debakel lähmt schon viel zu lange.
Zwischen Israel und dem arabischen Palästina sitzt der große alte Mörderverband, die PLO, mit der ehemals einflußreichsten und gefürchtetsten Terrorristenbande, al-Fatah. Mahmoud Abbas, der Nachfolger Arafats, wäre gern Präsident seiner Palästinenser-Regierung. Was mit mehreren Haken verbunden ist. Die Palästinenser erinnern sich noch an die vielen tausenden Toten, die Arafats Kampf an die Macht mit sich brachte. Sie erlebten die Schwäche der PLO, als diese aus dem Gaza-Streifen verjagt wurde, neuerlich mit etlichen tausend Toten. Sie sehen die Ohnmacht der alten Terroristenbande gegenüber Israel. Sie sehen, wie andere Gruppen viel Geld und Waffen scheffeln, die PLO aber im Hinterland hockt.
Die Hamas hat es da leichter. Als Organisation der Muslimbruderschaft kann sie auf deren tat- und schlagkräftige Unterstützung hoffen. Deshalb auch das inbrünstige Zuwarten, ob der Muslimbruderschaft die Machtübernahme in Ägypten gelingt. Das würde bedeuten, diese machthungrige islamistische Organisation steht dann rund 70 Kilometer von Jerusalem entfernt. Die Hamas hat es noch leichter. Vor allem aus Europa kommen viele Millionen an Unterstützung, teils durch Sammlungen, teils durch Regierungen, die das stillschweigend als Schutzgeld abbuchen.
Mit Waffenlieferungen geht es nicht ganz so einfach. Zwar werden diese tonnenweise durch ein System von Tunnels an der ägyptischen Grenze eingeschafft. Doch die Eliminierung von Mahmoud al-Mabhouh, einem der wichtigsten Waffenhändler der Hamas, vor einem Jahr, war eindeutig ein Rückschlag. Seither wurde auch der Seeweg definitiv unsicherer.
Unmittelbar nach der Eliminierung von Mahmoud al-Mabhouh war durch IHH, einer Zusammenarbeit islamistischer Gruppen in Europa und der Milli Görüs in der Türkei, ein Schiffsprojekt gestartet worden. Eine sogenannte Friedensflotte sollte offiziell ein paar Hilfsgüter in den Gaza-Streifen schaffen. Die Unterstützung des ehemaligen KGB-Mitarbeiters Henning Mankell war hilfreich, die Blindheit einiger altlinker Politikerinnen gab einen bunten Anstrich ab.
Auf der Mavi Marmara befanden sich (hier schlief der Mossad) rund 150 schwer bewaffnete, für die Hamas angeworbene Söldner, sowie etliches an militärischen Gütern. Man hoffte, das durch die Anwesenheit angeblich friedensbewegter Prominenter zudecken zu können, die übliche Propaganda-Maschinerie war gut vorbereitet. In einem durch schlechte Vorarbeit verpatzten Einsatz und unzureichend ausgerüstet legte die israelische Sayetet dennoch diesen Transport lahm. Der alles andere als friedlich war, diente er doch der direkten Unterstützung einer Terror-Organisation.
Lauteste Kritik war die Folge. Die langsam verstummte, als der weitere Hintergrund ins Bild rückte. Denn schon mehrmals war versucht worden, auf dem Seeweg den Terroristen Waffen zuzuschmuggeln. Wenig bekannt wurden Schiffe wie die Santorine, die Karine-A, die Francop, die mit vielen Tonnen Waffen und Munition, für die Hamas oder die Hezbollah bestimmt, aufgebracht worden waren. Nun war es wieder so weit. Die Sayetet brachten erneut ein Schiff auf, die Victoria, mit etlichen Containern voller Waffen und dergleichen. An Bord auch C-704 Nasr Raketen, mit denen von Land aus Schiffe beschossen werden können. Echte Hilfsgüter also. Iran beschrieb sie also:

Nasr 1 missile is a cruise missile capable of destroying 3-ton weighted vessels,” Iranian Defense Minister Brigadier General Ahmad Vahidi said at a ceremony to inaugurate Nasr 1 production line at the defense ministry’s Aerospace Industries Organization.
Vahidi also said that Nasr 1 is a short-range coast-to-sea and sea-to-sea missile which could be fired from coasts and all types of vessels.
He announced that his ministry plans to enhance tactical capabilities of the missile, saying the missile will soon be equipped with the capability to be fired from choppers and submarines.
The minister stressed that once the Army’s Navy and the Islamic Revolution Guards Corps (IRGC) naval forces come in possession of these mass-produced cruise missiles, the Islamic Republic of Iran’s naval defense capability would experience an outstanding jump forward.
In December 2008, The Iranian naval forces successfully test-fired the surface-to-surface Nasr 1 in the final stage of Unity 87 wargames in the Persian Gulf waters.
The surface-to-surface Nasr-1 missile was fired from a warship and hit its target at a distance of 30 km (19 miles) and destroyed it. It was the first test of the new missile.
The Unity 87 wargames started on December 2, 2008 for a six-day military exercise with over 60 warships as well as fighter jets, unmanned aerial vehicles, torpedoes, light and heavy submarines and gunboats.

Still ist jetzt die lautstarke, angeblich friedensbewegte, hassend antijüdische Extremistenlobby. Waffen lassen sich schwer als Hilfsgüter für Notleidende verkaufen. Gruppen wie die Frauen in Schwarz, deren Spendensammlungen fleißig zum Kauf solcher “Hilfsgüter” beitrugen, haben sicherlich Erklärungsnotstand. Da helfen auch die verteilten Bildchen von getöteten Kindern nichts. Denn die stammen zumeist aus den Kämpfen zwischen Hamas und Fatah, waren damals schon publicity-wirksam verbreitet worden.

 

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