ZARA – Rassismus von links

Wien, Austria — Der Verein ZARA (Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit) war gegründet worden, Zivilcourage und eine rassismusfreie Gesellschaft in Österreich zu fördern sowie alle Formen von Rassismus zu bekämpfen. Nettes Vorhaben, das sich mit finanzkräftiger Unterstützung der Gemeinde Wien, MA 17, allerdings in das Gegenteil verkehrte. Rassismus wird bei ZARA groß geschrieben. Zielobjekt für ZARA sind alle, die sich nicht der ideologischen Sichtweise des linken Randes beugen.
In seinem »Rassimus-Report 2010« prangert ZARA eine Zunahme von Rassismus an. Und zwar vor allem gegen Frauen mit Kopftuch. Immer wieder gebe es Probleme, wenn gläubige Muslime einen Job mit Kopftuch ausüben möchten. (Der gender-widrige fauxpas, Muslime statt Musliminnen zu schreiben, fiel nicht einmal auf.) “Scheiß Kopftuchweib“, so und anders hätten sich im vergangenen Jahr Frauen aufgrund ihrer Herkunft oder ethnischen Zugehörigkeit beschimpfen lassen müssen, wirft ZARA vor.
Versetzt damit alle in Erstaunen. Frauen mit Kopftuch – eine eigene Rasse? Woher käme die? Aus Papua-Neuguinea? Aus dem Hindukusch? Die ethnische Zugehörigkeit wird sehr weitläufig strapaziert. Die berühmte Kopftuch-Verfechterin Carla Baghajati wäre also keine gebürtige Deutsche, sondern gehörte einer eigenen Rasse an? Rassismus offenbar völlig anders gesehen. Doch wie?
Des Rätsels Lösung kommt man näher, wenn man sich auf einer der vielen – impressumslosen – Webseiten der Linkeria umsieht. Antoine Boulangé schreibt dort: “Zu Beginn des neuen Schuljahrs 2003 wurden zwei junge Frauen, Alma und Lila, eines Gymnasiums in dem Pariser Vorort Aubervilliers verwiesen, weil sie ein muslimisches Kopftuch, den Hidschab, trugen. Diese neue “Kopftuchaffäre” hat eine seit fünfzehn Jahren anhaltende Debatte über die Stellung des Islams in der Schule und in der Gesellschaft im Allgemeinen wiederbelebt.”
Damit wird es klarer. ZARA ist bloß der üblichen, politisch korrekten Linie gefolgt, wie sie vom links-islamistischen Netzwerk vorgegeben wird. Muslime sind demnach keine Angehörigen einer Religion, sondern eine Rasse. Und das Kopftuch sei ein muslimisches Zeichen.
Klar ist damit auch, weshalb Österreich solche Probleme mit PISA hat, wenn derartige verquere Sichtweisen nicht nur öffentlich propagiert, sondern auch noch aus Steuergeldern bezahlt werden.
Das Kopftuch ist vieles. Doch eines mit Sicherheit nicht: Ein religiöses Gebot. Nirgends im Koran enthalten, vom Propheten Mohammed nicht gefordert. Da mag der Muslimbrüder-Verein Islamische Glaubensgemeinschaft noch so posaunen auf seiner Webseite, “Das Kopftuch als Kleidungsstück der muslimischen Frau bildet einen Teil der religiösen Glaubenspraxis – nicht mehr und nicht weniger“, so bleibt es doch weiterhin nur die Meinung einer fundamentalistisch-islamistischen Richtung.
Mohammed verlangte, Frauen sollten ihre Reize verhüllen. Aus dem einfachen Grund, weil davor die Bekleidungsvorschriften sehr locker waren, ausschweifendes Sexleben mit verbreiteten Krankheiten daher die Folge. Von einer Verhüllung des Kopfes war nie die Rede. Außer eben jenen Traditionen, wie sie schließlich auch in Europa viele Jahrhunderte üblich waren. Eine Verhüllung des Kopfes als religiöse Vorschrift, dazu bedurfte es radikaler, viel späterer Ansichten, erst ab dem 14. Jahrhundert, die mit dem Islam bestenfalls den Namen gemeinsam hatten.
Hijab, in der heutigen Bedeutung als Kopftuch, ist daher weder im Koran enthalten, noch Glaubenssubstanz, noch eine Bekleidungsvorschrift für Musliminnen.
Nicht verwunderlich ist es daher auch, wenn die Verhüllung schon kleiner Mädchen im Kindergarten, wie sie etwa von Millli Görüs propagiert wird, auf ebenso weitgehende Ablehnung stößt, wie das Tragen von Kopftüchern in Schulen, oder am Arbeitsplatz. Andere Menschen, und zwar unabhängig von ihrer Religion, empfinden diese Unsitte als Affront. Keineswegs aber sind sie deshalb rassistisch.
Als solcher Affront ist es auch unmittelbar gemeint, wenn etwa islamistische Vereine von Frauen und Mädchen das Tragen von Kopftüchern fordern, um damit die Ablehnung der Integration zu betonen.

Eher lächerlich wirkt da das Aussehen vieler junger Mädchen, die zwar eng geschnürte, modische Kopftücher tragen, dazu aber enge T-Shirts, hautenge Jeans oder kurze Röcke, tiefe Einblicke in ihre “Reize” bietend. Denn genau das ist es, was Mohammed ablehnte und untersagte. Um nichts weniger lächerlich wirken Frauen – auch hier wieder Carla Baghajati als Beispiel – die zwar Kopftuch tragen, dazu aber Hosen. Für echte Muslime sind diese Auswüchse eine offene Beleidigung, Verhöhnung ihrer Religion, ihres Propheten.
Kein Wunder, wenn der Verein ZARA, mit seiner politischen Agenda, dorthin trottet, wo Futter zu erwarten ist. Gemeinderat und Muslimbruder Omar al-Rawi hat in diesen Sachen ein gewichtiges Wort mitzureden, der Vorwurf des Rassismus gegen jene, die in Frauen mit Kopftuch eine fremde Rasse sehen, ist die unübersehbare Auswirkung dieses intelligenz-armen Nachlaufens.
Rassismus? Das ist es dann auch, wenn man Eltern erlaubt, ihre Töchter vermummt in die Schule zu schicken, um sie von jeder sozialen Integration auszuschließen. Das ist es auch, wenn die Gemeinde Wien ihren Bedienstetinnen “islamische Kleidung” aufzwingt, egal welcher Religion sie angehören. Serbische Christinnen mögen es so gar nicht, mit Musliminnen in einen Topf geworfen zu werden. Das ist es auch, wenn Firmen nur dazu gegründet werden, um Kopftuchträgerinnen zu beschäftigen. ZARA ist also inkonsequent. Nach islamistischer Sicht dürften doch Frauen nicht mit fremden Männern sprechen. Weshalb also sollten sie in Firmen beschäftigt werden wollen, wo diese Gefahr, mit all ihren höllischen Konsequenzen, droht? Segregation, letztlich Apartheid, das wäre es, wenn man die Ansichten von ZARA in all ihren Folgen umsetzt.
Das eine Wohnviertel für Kopftuchträgerinnen, das andere für Ungläubige. Die eine Schule für Schülerinnen und Lehrerinnen mit Kopftuch, die andere für Kinder und Lehrer ohne solches. Hatten wir solches nicht schon? Wollen wir das wieder?

Der eigentlichen Bedeutung des Begriffs Rassismus haben sich Vereine wie ZARA schon lange entfremdet. Noch gibt es hierzulande Inländer. Nahezu täglich muß man sich Sager wie “Scheißösterreicher“, “Du Frau, Du schweigen“, “Deine Gesetze sind nichts wert“, und ähnliches anhören. Zunehmend werden Frauen ohne Kopftuch auch bei uns beschimpft, mitunter attackiert. Sagt man ein Wort dagegen, ist “Rassist!” noch die geringste Entgegnung, die man erhält. Rassismus gegen Inländer? Aber nein! Nicht sein kann, was nicht sein darf. Dafür würde man auch keine Subventionen erhalten.
Österreich, Wien sowieso, ist damit auf dem besten Weg in eine verrass-te Gesellschaft.

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