ORF – die Propaganda-Maschine

Österreichischer Rundfunk Fernsehen. So nennt sich das Unternehmen, das in Österreich immer noch als öffentliche Anstalt verkauft wird, mit Bildungs- und Informationsauftrag. Das mit zwangsweise eingehobenen Zwangsbeiträgen künstlich am Leben erhalten wird. Lange vergessen ist das Rundfunk-Volksbegehren. Heute ist der ORF nur mehr eine teure Propaganda-Maschine, die das tägliche Geschehen so einfärbt und darstellt, wie es parteipolitisch vorgegeben wird.
Wahrheitsgehalt? Nicht wichtig. Wichtig ist, den politischen Auftrag wunschgemäß darzustellen. Desinformation par excellence. Hauptsache, es nützt den Auftraggebern. Jede kleinste Demo wird tagelang ausgebreitet, wenn sie nur den Forderungen einer linken Minderheit dient. Jedes kleinste Tattoo kommt in die Schlagzeilen, dahinter könnte doch ein Nazi stecken. Man zerrt täglich Grasser durchs Programm – als ob sich jemand dafür interessieren würde – und erwähnt die Finanzskandale beim eigenen Wiener Auftraggeber mit keinem Wort. Kommt gerade kein Auftrag herein, bringt man eben Propagandamaterial anderer Medien. Gleichschaltung hat Vorteile.
In letzter Zeit fielen einige weitere, sehr grobe Unwahrheiten auf, die wunschgemäß verbreitet wurden. Längst schon hat es sich auch beim ORF herumgesprochen, daß die Erfüllung von Parteiwünschen auch die Verbreitung von radikaler Propaganda einschließt. Schließlich will man ja weitere Werbeaufträge von Islamisten, um pseudo-migratorische Sendungen füllen zu können. Einige Beispiele desinformativer Berichterstattung:

Nakba (Naqba)

Pflichtgetreu berichtete der ORF über den Jahrestag, an dem die gesamte arabische Welt den Trauertag der Vertreibung der arabischen Palästinenser durch die bösen Juden begehe. Vertreibung? Durch die Juden? Nicht ganz. Aber wen kümmerts, wenn doch der Auftrag so lautet und das Wikipedia-Blog auch nichts anderes schreiben darf.
Nakba – anläßlich der Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel rief die Arabische Liga alle arabischen Palästinenser auf, ihr Land vorläufig zu verlassen. Dieser Aufruf ging zurück auf Muhamed Amin al-Husaini, einem engen Freund Hitlers. Alles, was zurück bleibe, seien Juden, die man vernichten und ins Meer treiben werde. Dann könnten die arabischen Palästinenser zurückkehren, und das gesamte Land gehöre ihnen. So war die Verheißung. Eine militärische Niederlage, im nur halbherzig geführten Krieg, machte sie zunichte. Erst dann flohen weitere rund 150.000 arabische Palästinenser, die zunächst geblieben waren.
Historiker streiten bis heute über die tatsächlichen Hintergründe. Die kaum mehr rekonstruierbar sind, da viele Originaldokumente gezielt verschwunden wurden. Das kümmert den ORF nicht. Berichtet wird das, was gewünscht wird.

Gaza

Mit schöner Regelmäßigkeit wird wiederholt, was die Öffentlichkeit erfahren soll: Bei der israelischen Militäraktion, 2009 in Gaza, habe es 1.400 Tote und 5.000 Verletzte gegeben. Diese Zahlen schwirren seither durch die Welt. Kein Medium fragt jemals, ob diese Zahlen belegt sind. Denn was die HAMAS verkündet, ist wahr, weil Doktrin.
Selbstverständlich waren fast alle dieser Opfer Zivilisten. Wenigstens hier passen Auftrag und Realität einigermaßen zusammen. Da im Gaza-Streifen keine öffentlichen Strukturen bestehen, sondern die Macht faktisch von einer privaten Miliz ausgeübt wird, ist der Begriff Zivilisten nicht so ganz unzutreffend.
Real gab es, was natürlich den Propaganda-Auftrag verfälschen würde, 798 Tote. Die überwiegende Mehrzahl davon HAMAS-Personal. Also, nach internationaler Definition, Angehörige einer terroristischen Vereinigung. Die sich, nebenbei bemerkt, durch besondere Brutalitäten gegen die eigene Bevölkerung auszeichnete. Darauf einzugehen, hätte freilich den politischen Propaganda-Auftrag überschritten.

Unvermeidlich war dabei das Eingehen des ORF, auf die Wahlen, bei denen die HAMAS 2006 die absolute Mehrheit im Gaza-Streifen erlangt habe. So wird es verlangt, so wird es gebracht. Demokratische Wahlen, in einem Gebiet, in dem zwei terroristische Organisationen einander erbitterte Auseinandersetzungen lieferten? Das können sich Österreicher freilich nicht vorstellen, also bleibt die ORF-Propaganda rundum glaubwürdig.
Eine Mehrheit der Bevölkerung sei von der Wahl ausgeschlossen gewesen? Aber doch nur zionistische Demagogie! – Ah, waren da nicht gerade erst Wahlen in Österreich, bei denen 20.000 Vereinsmitglieder die Bosse einer angeblichen Glaubensgemeinschaft wählen durften, rund 700.000 Muslime aber nicht? Egal, nur zufälliges Zusammentreffen. Wenn der Parteiauftrag lautet, die Wahlen wären demokratisch gewesen, dann waren sie es eben.

Gaza-Flotte

Ebenso wenig durfte die Wiederholung einer weiteren Propaganda fehlen. Bei dem Terror-Anschlag gegen die friedliche Gaza-Flotte seien 9 Zivilisten ermordet worden. Auch da – reintippen und abschicken, nur nicht lesen. Gebracht wird, was gewünscht wird.
Zivilisten? Naja, rechtlich schon. Daß es sich um angeworbene Söldner für die HAMAS handelte, also solche mit militärischer Ausbildung, und voll bewaffnet, das zu bringen würde den politischen Auftrag überschreiten. Auch wenn es mittlerweile die (bösen zionistischen) Spatzen vom Dach pfeifen. Daß die türkische IHH gerade erneut Personal anwirbt, um ein weiteres Schiff mediengerecht damit zu bestücken, daß dafür großzügige finanzielle Unterstützung aus bzw. über Österreich kommt, nein, so ernst darf man den Bildungsauftrag des ORF nicht nehmen.

Immerhin, der ORF bemüht sich ehrlich, seinen Bildungsauftrag ernst zu nehmen. Soweit dieser eben mit dem politischen Auftrag übereinstimmt. Kein anderes Medium in Österreich berichtete so ausführlich über den Ball der Homosexuellen. Kein anderes Medium in Österreich berichtet so ausführlich über jede kleinste Anarchisten-Demo. Auftrag ist die Vermittlung des politisch Korrekten, dafür wird man schließlich bezahlt.

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