Österreich weiter Zentrum der Terror-Finanzierung

Wien, AT – Vor Jahren gab es die kleine Aufregung: Gegen die HAMAS-Funktionäre Adel Abdallah Doghman und Hani Abdelhalim waren strafrechtliche Ermittlungen geführt worden, wegen Terror-Finanzierung. Nicht sein konnte, was nicht sein durfte. Die damalige Justizministerin Maria Berger ordnete die Einstellung des Verfahrens an. Einer der Hintermänner, der Muslimbruder Anas Schakfeh, erhielt auf Vorschlag Bergers das Goldene Verdienstabzeichen. Niemand weiß bis heute, wofür.
Gerhard Jarosch, Sprecher der Staatsanwaltschaft, hatte damals verkünden dürfen, man habe keine ausreichenden Beweise gefunden. Jarosch war nicht zu beneiden. Denn die Liga Kultur, der österreichische Ableger der Muslimbruderschaft, hatte Ergebnisse der Spendensammlungen und die Adressaten veröffentlicht, die Initiative Muslimischer Österreicherinnen (IMÖ), Sprachrohr der Muslimbrüder, hatte für weite Verbreitung gesorgt. Hauptempfänger war damals wie heute die al-Salah, offiziell ein soziales Hilfswerk, tatsächlich aber die Logistik-Organisation des „kämpfenden“ Flügels der HAMAS.
Soweit bekannt wurde, kamen in den Jahren 2009 und 2010 insgesamt mehr als 5 Millionen Euro zusammen, die der HAMAS zuflossen. Zusätzlich noch etwa 20 Millionen Euro (real wahrscheinlich wesentlich mehr), die aus anderen europäischen Staaten über Österreich an dasselbe Ziel flossen.
Leitende Muslimbrüder und die so vorteilhaft entlasteten HAMAS-Leute Doghman und Abdelhalim waren von Bundespräsident Fischer empfangen und beglückwünscht worden, sie hatten auch allen Grund zu feiern. So locker und kantenlos wie in Österreich geht man nur in wenigen Ländern mit terroristischen Organisationen um. Von selbst versteht sich, daß das BVT offiziell wegzuschauen hat. Der Wirtschaftsstandort Österreich geht vor.
Adel Doghman hatte diese Finanzierungsaktionen zuerst unter dem Deckmantel des Vereins Palästinensische Vereinigung in Österreich (PVÖ) verübt, mit Sitz in 1020 Wien, Novaragasse 36A/11. Die PVÖ war passend auf der Mitgliederliste der Union of Good gelistet, einer von Yusuf al-Quaradawi geleiteten weitweiten Organisation der Muslimbruderschaft, zur Finanzierung terroristischer Aktivitäten.

PVOe–286291550

Nachdem die Union of Good, damit auch die PVÖ, 2003 auf internationale Terror-Listen gesetzt wurde, sattelte die HAMAS in Österreich um. Der Verein wurde einfach auf Palästinensischer Humanitärer Verein (PHV) umbenannt. Sicherheitshalber übernahm Hani Abdelhalim den „Vorsitz“. Einziger anderer Offizieller des Vereins war Osameh Atiq. Die Adresse wechselte nur unwesentlich, auf 1020 Wien, Darwingasse 12/2/R01. Eifrige Mitarbeiter wurden übernommen, wie die als HAMAS-Mitglieder bekannten Al Hajj Salih Tartusi und Usamah Shumriyah.

PHV–469736460

Der PHV hat seit 2003 laut eigenen Angaben allein im Monat Ramadan regelmäßig rund 40.000 Euro an das „Al Salah Islamic Committee“ in Gaza überwiesen. Direkt in den aktiven Terror-Bereich also. Die hohen Summen, die da der HAMAS zugute kamen, blieben nicht unbeachtet. Um die Sache etwas zu entschärfen, wurde der Verein erneut umbenannt. Diesmal auf Human Help – humanitäre Unterstützung von Imigrantenfamilien in Not. Diese politisch korrekte Bezeichnung zieht immer. Diesmal ging man es einfacher an. Hani Abdelhalim meldete den Verein einfach an der eigenen Adresse, in 1200 Wien, Handelskai 102/4/3. Zur Verschleierung täuscht der Verein vor, die Führung obliege einer “Frau Emilija Kelecija“. Einziger anderer Offizieller des Vereins ist jedoch Osameh Atiq – der nur zwei Häuser weiter wohnt, in der Traisengasse 27. Geht es noch praktischer?

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2010 wurde bekanntlich die Leitung des Islamisten-Vereins Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) von der Muslimbruderschaft an die Milli Görüs abgetreten, deren zahlenmäßiges Übergewicht nicht länger ignoriert werden konnte. Milli Görüs und Muslimbruderschaft hegen zwar ein ambivalentes Verhältnis zueinander. Doch in zwei Dingen sind sie sich einig: Die islamische Weltherrschaft muß her, und Israel und die Juden müssen verschwinden.
Außerdem bringt Zusammenarbeit logistische Vorteile – die Geldflüsse sind nicht mehr so eng kanalisiert. Praktisch gleichzeitig mit Human Help wurde deshalb der Verein Rahma Austria – Unterstützung von Familien in Not gegründet, mit dem Sitz in 1200 Wien, Hannovergasse 25. Nicht nur zufällig klingt der Titel ähnlich. Vorsitzender des Vereins ist der Milli Görüs-Funktionär Ergün Bilgic. Einziger anderer Offizieller des Vereins ist – wer sonst – Osameh Atiq.

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Der Schulterschluß ist damit auch nach außen vollzogen. Muslimbrüder und Milli Görüs werben gemeinsam um Spenden für terroristische Aktivitäten. Die Wirkung sieht man am deutlichsten in Syrien, wo die Muslimbruderschaft, nach 50 Jahren vergeblichen blutigen Ringens, nun mit türkischer Hilfe sehr erfolgreich (und noch blutiger) gegen das Assad-Regime kämpft. Mit Waffen, die aus diesen Geldern finanziert werden und über die Türkei nach Syrien und auch in den Gaza-Streifen gelangen. Um die Verteilung und Verwendung der Unterstützungsgelder in Syrien richtig zu organisieren, reist der Finanzexperte der Muslimbrüder, Aiman Morad, regelmäßig in den „Nahen Osten“. So wie sein Mitbruder Noureddinne Boufalgha regelmäßig Tunesien besucht, um die dort an die Macht gelangten Muslimbrüder der radikal-islamistischen Ennahda-Partei zu versorgen.
Der tatsächliche Ableger der HAMAS, die Islamische Vereinigung in Österreich, ist zwar „Mitglied“ der IGGÖ, aber nicht im Vereinsregister eingetragen. Man will ja nicht provozieren. Als Randnote fiel ein bemerkenswertes Wahlergebnis bei den vorgetäuschten IGGÖ-Wahlen auf. Von angeblich 166 Wahlberechtigten dieses Pseudo-Vereins hatten 67 ihre Stimme abgegeben. Von diesen 67 Stimmen waren auf die Kandidaten insgesamt 172 entfallen (Veröffentlichung der IGGÖ). Da wundert niemanden, wie der Muslimbruder Morsi in Ägypten seine Wahl erschummelte.

Wien wäre nicht Wien, wenn es nicht anders wäre. Selbstverständlich werden diese Vereine mit Subventionen aus der Stadtkasse gefüttert, wozu hat man Bruder Omar al-Rawi im Gemeinderat sitzen. Besonders die MA 17 ist sehr hilfsbereit. Die politisch korrekten Stichwörter „Immigranten“ und (palästinensische) „Familien in Not“ öffnen Tür, Tor und Kasse. Wieviel die Gemeinde Wien damit zur Terror-Finanzierung beiträgt – wen interessiert es? Kein Staatsanwalt würde es wagen, sich mit der Stadtpartei anzulegen, wenn ihm sein Job etwas bedeutet.
Auf höherer Ebene, jener des Innenministeriums, wird Ministerin Johanna Mikl-Leitner von anderen Sorgen geplagt. Wie verkaufe ich der Öffentlichkeit am besten Illegale als Asylwerber? Wie bringe ich Bundesländer dazu, hunderte Illegale unterzubringen, statt sie dem Gesetz entsprechend abzuschieben? Mit dem neuen zentralen Personenstandsregister bemüht sich Mikl-Leitner nach Kräften, den Datenschutz auszuhebeln. Als Ausgleich tritt sie für die tägliche Turnstunde und für klare Regeln bei der beruflichen Erreichbarkeit in der Freizeit ein. Terroristen? Terror-Finanzierung? Keine Zeit dafür.
In den BVT-Berichten für die Jahre 2010 und 2011 steht buchstäblich viel Lärm um nichts. Aber kein Wort, kein einziges Wort über HAMAS, Muslimbruderschaft, IGGÖ, MJÖ, Milli Görüs, und wie Terroristen in Österreich die Finanzierung lenken und leiten und in Gebetshäusern bei den oft wenig erfreuten Muslimen Zakat-Spenden für den Terror einheben. Kein Wort steht darin von den vielen islamistischen und radikalen Vereinen, die fleißig Subventionen kassieren und diese „zweckentsprechend“ verwenden. Kein Wort steht darin, daß in Österreich praktisch jeder bekannte Terrorist Vereine gründen kann, deren Tätigkeit, Mitglieder, Geschäftsgebarung nie jemand überprüft.
Das durch grenzenlose Unfähigkeit PISA-gebeutelte Unterrichtsministerium fällt dann auch nicht mehr auf. Ideologischer Streit um Bildung statt Bildung der Jugend verdeckt die Sicht: HAMAS-Aktivisten wie Hani Abdelhalim sind noch immer als Lehrer bestellt, zeigt ein Blick auf die Seite
http://www.lollipop-vsneufeld.at/klassen_und_lehrer.html
Erschreckend, was aus Österreich geworden ist.

 

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