Terroristen-Aufmarsch in Wien?

Staatssekretär Sebastian Kurz, umjubelter Polit-Neustarter, wäre für Integration zuständig. Davon merkte man in den letzten Jahren wenig, Kurz verzettelte sich in zahlreichen Nebensächlichkeiten. Integration blieb am Wegrand liegen.
Der Fehlschlag der Integration ist zwar nicht allein seine Schuld, doch hätte Kurz wenigstens das Gefahrenpotential aufzeigen können, das durch Integrations-Verweigerer ausgeht.
Noch nicht lange ist es her, daß die radikale Jihadisten-Bewegung Hizb-ut-Tahrir in Wien demonstrierte. Das Ziel der Bewegung ist die Errichtung eines neuen Kalifats, unter Ausschluß aller Ungläubigen. Weil in Deutschland verboten, ist Wien das Zentrum dieser Gruppe. Ihr Chef Shaker Assem darf ungehindert öffentlich auftreten, als vermeintlicher Vertreter eines „konservativen“ Islam. Das politische Credo sagt es deutlicher (auf kalifat.com): Hizb-ut-Tahrir ist eine politische Partei, deren Ideologie der Islam ist. Der Islam also nicht als Religion,, sondern als politische Grundlage. Verantwortliche vergessen gern (Sebastian Kurz wird es gar nicht wissen): Hizb-ut-Tahrir-Kader kämpften schon am Kaukasus, in Afghanistan, am Balkan für die Errichtung des neuen Kalifats.
Erst vor einer Woche veranstalteten die türkische Vertretung (ATIB) und die islamistische Milli Görüs eine Kundgebung für den türkischen Duce Recep Tayyip Erdoğan.
Das Zeichen, das diese Demonstrationen für ausländische Angelegenheiten setzen, hätte unübersehbar sein sollen. Hätte zeigen sollen, wir wollen uns nicht integrieren, die Interessen unserer eigenen Länder gehen vor. Die Kurz-Sichtigkeit, solche Anzeichen einer politischen Auswärts-Orientierung von Neo-Österreichern zu übersehen, wird sich noch bitter rächen.

Unter dem Druck der Ereignisse in Ägypten trat nun auch eine Bewegung hervor, die sonst lieber im Hintergrund arbeitet – die terroristische Muslim-Bruderschaft. Völlig frei von allen Rücksichten auf ihren Gaststaat demonstrierten Muslimbrüder in Wien für den ägyptischen Präsidenten Mohammed Morsi, treues Mitglied der Muslim-Bruderschaft. Prominente Funktionäre des Islamisten-Vereins Islamische Glaubensgemeinschaft waren ebenfalls zu sehen.
Angeführt vom radikalen Prediger Mohammed Attiah verwandelten die Muslimbrüder den altehrwürdigen Stephansplatz in ein Wahlbüro ihrer Organisation.

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Der Imam und seine engsten Vertrauten lauschten selbstzufrieden den politischen Parolen der Brüder

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bevor Sheikh Mohammed selbst zum Lautsprecher griff.

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Einpeitscher sorgten für Stimmung

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   und die Brüder lauschten bewegt.

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Politische Parolen werden geschwungen, sogar die österreichische Flagge wird vor den Augen der Polizei für ausländische Zwecke herabgewürdigt. Die Muslim-Bruderschaft reiht sich selbst provokant unter „Dummkradie“ ein, denn Präsident Morsi war nur durch massiven Wahlbetrug an die Macht gekommen, Demokratie ist in Ägypten weiterhin unbekannt und von den Muslimbrüdern nicht gewünscht.

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Bekannte Brüder freuen sich über die grenzenlose Dummheit der österreichischen Behörden.

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Frauen dürfen mitkommen, aber nur dick vermummt. Der Widerspruch zwischen unislamischer Vermummung und Smartphones fällt schon nicht mehr auf.

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Manche Muslimbrüder nehmen ihre Familien mit. Die Vermummung der Frauen soll allen zeigen: Wir wollen keine Integration!

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Wir haben schon alle im Lande, die mit unserer Verfassung nichts am Hut haben. Hamas, Fatah hatten schon in den Vorjahren demonstriert. Bei weiterer Kurz-Sichtigkeit der Politik und Behörden werden die Extremisten immer dreister, versuchen das anscheinend wehrlose Österreich immer tiefer in der Strudel ihrer internationalen Gewaltspiele hineinzuziehen. Die mächtigste terroristische Organisation auf offener Straße in Wien war bisher das Nonplusultra. Wie soll es weitergehen?

(Für das Bildmaterial danken wir nemsawy.com)

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