Rückkehr der Nazis

Macht Europa judenrein!
Kauft keine jüdischen Waren!
Boykottiert israelische Produkte!

So hört und liest man es schon länger in europäischen, vor allem deutschen Medien, so hat es jetzt auch die Europäische Union übernommen. Sind die Nazis zurück? Es scheint so. Denn die gleichen Parolen sind aus der unrühmlichen Vergangenheit bekannt.

wehrt_euchDas jüngste Meisterstück: Die Europäische Union verordnete einen Boykott von Förderungen israelischer Betriebe in der (aus EU-Sicht besetzten) Westbank. Waren aus diesen Gebieten dürfen nicht mehr frei in die EU eingeführt werden, sondern werden wie Waren aus Drittstaaten behandelt und voll verzollt. Die Europäische Union beugte sich damit dem Druck der traditionell antisemitischen Linken.
Wegen fehlender außenpolitischer Kompetenz fiel es den EU-Granden auch nicht auf, dass solche Sanktionen nach der Charta der UNO nur vom Sicherheitsrat verhängt werden können. Aber nicht wurden.

Federführend für diese Weisungen ist die EU-Kommissarin und Vizepräsidentin der EU-Kommission, die Britin Catherine Ashton. Ashton stammt politisch aus dem linken Flügel der britischen Labour Party, und war führende Funktionärin der sowjetischen Vorfeldorganisation Campaign for Nuclear Disarmament; später, wie es sich für eine echte Linke geziemt, auch noch Vizepräsidentin des Alleinerzieherinnen-Verbandes. Catherine Ashtons Besonderheit ist, sie wurde nie für ein Amt gewählt, sondern immer nur ernannt. Auch zu ihrer EU-Position.
Ashtons außenpolitische Einstellung zeichnet sich durch völlige Ignoranz aus (womit sie allerdings bester EU-Tradition folgt). Getreu ihrer links-antisemitischen Linie traf sich Ashton mehrmals mit hochrangigen Vertretern der terroristischen Muslim-Bruderschaft. Direktes Resultat dieser Besprechungen ist auch der nun von der EU verhängte Boykott gegen Israel, eine alte Forderung der Muslim-Bruderschaft.
Natürlich forderte Ashton auch einseitig eine Freilassung des Muslimbruders Mohammed Morsi. Die Muslim-Bruderschaft verkündet auf ihrer Website ikhwanweb ein neues Treffen mit Catherine Ashton, das am 29. Juli im Conrad Hotel in Gizeh stattfinden soll. Seitens der Muslim-Bruderschaft sollen daran teilnehmen: Mohamed Mahsoub, Mahmoud Taha, Mohamed Ali Bishr, Amr Darrag und Hisham Qandil.
Scheinbar stellt sich niemand die Frage, weshalb sich die Repräsentantin der Europäischen Union mit Vertretern einer Terror-Organisation trifft.
Gesprächsstoff gäbe es einigen. Die EU unterstützt in Ägypten einseitig die Muslimbrüder, auch finanziell, und verhindert dadurch die Entwicklung einer Demokratie. Sicherlich wird die Muslim-Bruderschaft von Ashton weitere Zugeständnisse, weitere finanzielle Zusagen und weitere Sanktionen gegen die Juden erwarten.
Catherine Ashton und ihr Flügel verhinderten zuletzt, dass die Hezbollah auf die EU-Terrorliste gesetzt wurde. Auf die Terrorliste kam nur der „militärische Flügel“ der Hezbollah. Den Unterschied zwischen Hezbollah und Hezbollah kennt niemand, auch nicht Ashton. Aber Terroristen sind gegen Israel, damit gegen die Juden, damit gut. So sieht es die europäische Linke. Der geballten Faust der gewaltsamen Revolution bedient sich auch die Muslim-Bruderschaft.

against_coupDer Bumerang zum EU-Boykott ließ nicht lange auf sich warten. Die EU will keine Kooperation mit Firmen und Produzenten aus dem „Westjordanland“ mehr. Also sind EU-Vertreter, EU-Institutionen und EU-Aktivitäten dort auch nicht mehr willkommen. Eine völlig logische und erwartbare Reaktion Israels. Der Aufschrei der europäischen Linken, bis hin zu Greenpeace, folgte auf dem Fuße.
Israel sei terroristisch, sei faschistisch, weil es die EU an der Unterstützung der armen Palästinenser hindere.
Weder Israel noch die Europäer (jene außerhalb der EU-Verwaltung) können verstehen, dass die EU die terroristische PLO jährlich mit einer runden Milliarde Euro beglückt, von der ein gutes Stück in Waffenkäufen endet. Arabische Palästinenser in der Westbank wollen einseitig Förderungen, ohne zu produzieren, aber israelische Produkte werden boykottiert?
Die EU, damit auch Ashton, wird sich mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz vertraut machen müssen. In einem Staat einseitig eine Bevölkerungsgruppe mit Geld überschütten, die andere aus rassistischen Motiven boykottieren, das geht eben nicht so einfach.
Europa kann beruhigt schlafen. Die Muslimbrüder waren mit den alten Nationalsozialisten verbandelt, sie sind es auch mit den neuen. Glühender Antisemitismus ist das feste Bindeglied zwischen radikalen Islamisten und nicht weniger radikalen marxistisch / nationalsozialistischen Linken. Solange es Ashton und Genossen gibt, wird die Entsorgung noch lange lange dauern.

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