Islamistische Querverbindungen

Die große Überraschung – Salafisten in Wien!
War da wirklich eine Überraschung dabei? Keineswegs.
Die türkische ATIB hatte, wie schon öfters, islamistische Prediger aus Deutschland eingeladen, die dort Salafisten genannt werden. Es stimmte nicht, dass die ATIB nicht gewusst hätte, wen sie einladet, und die Veranstaltung abgesagt hätte. Die Versammlung fand statt und dauerte mehr als drei Stunden. Die Bandaufnahmen teilnehmender Informanten müssen noch ausgewertet werden.
Das Herausreden vor den Medien gestaltete sich lächerlich. Die ATIB, als türkische Behördenstelle, arbeitet nur unter Anordnung der türkischen Regierung und ihrer Botschaft. Der ATIB-Vorsitzende, der türkische Botschaftsrat Mehmet Fatih Karadas, schwieg zur ganzen Sache. Sein Stellvertreter, der Islamisten-Funktionär Nihat Koca, versuchte nur abzuwiegeln.
Statt dessen hätte auffallen müssen, dass die Entschuldigungen nicht von der ATIB kamen, sondern von zwei prominenten Muslimbrüdern, Omar al-Rawi und Tarafa Baghajati. Beweis genug für die Zusammenarbeit der Muslimbruderschaft mit der türkischen Regierung.
Danach fand auch keine weitere Versammlung in einer Moschee in der Venediger Au statt, dort gibt es keine. Sondern die deutschen Extremisten und ihre österreichischen Partner trafen sich in mehreren islamistischen Zentren in Wien, um die Ergebnisse und die weitere Vorgangsweise zu besprechen und abzustimmen. Eines der Treffen fand in der „al-Shura Moschee“ statt. Der dortige Verein wurde durch den radikalen Palästinenser-Prediger Adnan Ibrahim bekannt, der dort seine Hasspredigten hielt. Ein weiteres dieser Folgetreffen fand in der „al-Hidaya Moschee“ statt, wo der radikale Prediger Ibrahim Demerdash auftritt und für den Jihad wirbt.
Beide dieser Konspirationsstätten liegen in Wien-Leopoldstadt. Beide sind dafür bekannt, dass sich bei ihnen die Elite der jihadistischen Muslimbruderschaft trifft.
Auffällig ist, dass diese beiden angeblichen Moscheen nicht auf der Moschee-Liste der „Islamischen Glaubensgemeinschaft“ stehen. Man will dort wenig Aufsehen, die ausländischen Extremisten sind dort regelmäßig willkommene Gäste.
Die Veranstaltungen am 12. Oktober in Wien hatten einen bestimmten Zweck, der den sehr oberflächlich berichtenden Medien anscheinend völlig entging.

Was läuft aktuell?
Die Rebellen der Muslimbruderschaft und der mit ihr verbündeten Terroristen-Gruppen der al-Qaeda haben sich in Syrien vom Oppositions-Dachverband losgesagt. Dem waren intensive Verhandlungen mit der Türkei voran gegangen, die der Hauptunterstützer der terroristischen Rebellengruppen ist. Die Türkei machte zur Bedingung, dass besonders in Europa mehr für die Unterstützung und Finanzierung dieser Gruppen geworben werden müsse.
Zeitlich genau abgestimmt setzte der Dachverband der Extremistengruppen in Österreich, die „Islamische Glaubensgemeinschaft“, deshalb für den 19. Oktober einen österreichweiten „Tag der offenen Moschee“ an. Daran beteiligen sich hauptsächlich die staatlich-türkische ATIB und die radikal-islamistische, ebenfalls türkische Milli Görüs, daneben noch weitere radikale Splittergruppen, darunter Bosnische.
An diesem Tag soll österreichweit für islamistische Ziele geworben werden, wird der Koran en masse verteilt und wird um Spenden für notleidende Flüchtlinge geworben, das heißt, für Rebellen in Syrien.
Auf der veröffentlichten Liste der teilnehmenden Vereine steht unter anderem auch der Extremisten-Verein Sahwa Wels, geleitet vom bosnischen Islamisten Senad Podojak, bei dem der deutsche Hassprediger Pierre Vogel schon mehrmals aufgetreten ist. Allerdings ohne Medien-Echo. Um das Maß vollzumachen, steht auf der Liste auch das Islamische Zentrum Imam Ali (auch Islamische Vereinigung Ahl-ul-Bayt), die österreichische Außenstelle des iranischen Nachrichtendienstes VEVAK.
Die Einbeziehung der VEVAK war offenbar deshalb wichtig, weil die türkische Regierung in letzter Zeit verstärkt Kontakte mit dem Iran knüpft, mit dem gemeinsamen Ziel einer Vernichtung Israels.
Liest man die Liste der teilnehmenden Verein, sollte sich jeder fragen, weshalb diese Vereine in Österreich zugelassen sind. Doch die Liste liest niemand.
Die Versammlungen am 12. Oktober dienten daher nicht, wie gutgläubig angenommen, der Aufbringung von Spenden für Syrien, sondern der Vorbereitung der Werbeaktion am 19. Oktober.
Deutsche „Salafisten“ werden am 19. Oktober in zahlreichen mitveranstaltenden Einrichtungen teilnehmen und versuchen, besonders junge Männer für ihre Zwecke zu gewinnen. Junge Männer, die an den Angeboten interessiert sind, sollen über das Netz der Muslimbrüder, beziehungsweise der deutschen „Salafisten“, dann für einen möglichen Einsatz in Syrien und anderen Destinationen ausgebildet werden.
Unter den angeblichen Bootsflüchtlingen, die täglich unkontrolliert aus Somalia nach Europa strömen, befinden sich kampferfahrene Jihad-Kämpfer, die für diese Ausbildung und die Weiterreichung der Angeworbenen sorgen sollen.
Alles wird von der Terroristen-Kulisse „Islamische Glaubensgemeinschaft“ koordiniert, die durch die Stützung auf vorwiegend türkische Vereine eine immer stärkere Stellung in Österreich einnimmt, und den Standort Österreich für die Unterstützung des internationalen Terrors weiter festigt.

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