Terror-Paradies Österreich

Die Aufwach-Zeit österreichischer Behörden scheint 60 Jahre zu betragen. So lange dauerte es immerhin, bis österreichische Behörden auf die Existenz und Tätigkeit der (1952 etablierten) National Security Agency, der NSA, aufmerksam wurden.
Die in Österreich ein paradisisches und von Behörden aller Art ungetrübtes Dasein genießenden Terror-Organisationen aller Art können sich daher noch lange in völliger Sicherheit wiegen. Diese Sicherheit durch schlafende Behörden wird in zunehmend offener und freizügiger Weise ausgenutzt. Man weiß sich in geborgener Unterstützung vor allem der SPÖ, neuerdings auch des Islamisten-Staatssekretärs Sebastian Kurz.

Vielfältiges Angebot

Seit Anfang der 1960er Jahre – also noch weit innerhalb der behördlichen Schlafzeit – ist die terroristische Muslim-Bruderschaft in Österreich tätig. Vereine wie der Muslimische Sozialdienst, die Liga Kultur, die einflussreiche Islamische Glaubensgemeinschaft und andere Vereinigungen bestellen seit Jahrzehnten das islamistische Feld, steuern vor allem anderen die finanzielle Versorgung von Terror-Gruppen in Afrika und im westlichen Asien. Niemand nahm bisher Anstoss daran, dass eine angebliche Glaubensgemeinschaft ihr zufließende öffentliche Gelder an Terrorgruppen weiterleitet.
Die Muslim-Bruderschaft ist eng mit der SPÖ verflochten; die Partei gibt Muslimbrüdern als Abgeordneten Platz und wird von Einrichtungen der Muslim-Bruderschaft, ganz besonders der Initiative Muslimischer Österreicherinnen [ZVR 091979152], propagandistisch unterstützt.
Eine zentrale Rolle nimmt dabei der syrische Muslimbruder Tarafa Baghajati ein, der mit seiner „Islaminitiative“ Veranstaltungen organisiert, Informationen verteilt, „interdisziplinäre“ Zusammenarbeit mit extremistischen Organisationen herstellt und koordiniert.

Erst vor wenigen Wochen, am 12.10.2013, hatte die ATIB, Abteilung der türkischen Regierung, zusammen mit der Muslim-Bruderschaft, deutsche Muslimbrüder (in Deutschland als Salafisten bezeichnet) nach Wien-Favoriten eingeladen. Die Extremisten, darunter radikale Prediger, hatten anschließend noch in anderen Vereinen der Muslim-Bruderschaft an Besprechungen teilgenommen.
Vorbereitet hatte man den „Tag der offenen Moschee“, der nur eine Woche später, am 19.10.2013, abgehalten wurde und sogar noch vom Innenministerium gefördert wurde. Veranstalter waren hauptsächlich die türkische Behörde ATIB und die radikal-islamistische türkische Milli Görüs-Partei. Ziel der Veranstaltung war hauptsächlich, Helfer und Spenden für den Kampf der Muslim-Bruderschaft in Syrien und gegen Israel zu bekommen.
Wichtiger Koordinator war Tarafa Baghajati, der – als Araber – auch die türkische ATIB gegen Vorwürfe öffentlich in Schutz nahm.
Der Kampf geht aber weiter. Israel ließ zwar dutzende verurteilte Mörder und Terroristen frei, besteht aber noch immer. Auch der Kampf gegen das syrische Regime läuft nicht so wie erwartet. Trotz hoher Unterstützungs-Leistungen der EU und der USA konnten die Muslimbrüder das Assad-Regime noch nicht stürzen.
Zur besseren Koordinierung sollen nun die palästinensischen Terror-Organisationen in Österreich weiter ausgebaut werden, um die Vernichtung Israels energischer voran zu treiben. In diesem Bestreben weiß die Muslim-Bruderschaft auch die SPÖ weitgehend geschlossen hinter sich.
Omar al-Rawi hatte im Wiener Gemeinderat schon eine Resolution zur Unterstützung der terroristischen Hamas durchgebracht. Die SPÖ-Abgeordnete Christine Muttonen und andere SPÖ-Mandatare hatten zum Boykott israelischer Waren aufgerufen. Sogar SPÖ-Politiker aus der Zeit des Bundeskanzlers Bruno Kreisky, der skupellos nahöstliche Terroristen unterstützt hatte, werden eingebunden. Das durch Partei-Organisationen vehement geforderte Aufenthaltsrecht für gesuchte Terroristen ist schon Allgemeingut.

Nächster Akt

Die nächsten Veranstaltungen sind für Samstag, 9.11.2013, angesetzt.
An diesem Samstag findet im SPÖ-Haus der Begegnung in 1120 Wien, Bernoullistraße 1, die „24 Palästina-Gala in Wien“ statt. Veranstalter ist ein „Koordinationsforum zur Unterstützung Palästinas“, eine andere Bezeichnung für die Palästinensische Gemeinde in Österreich [ZVR 622517986]. Die PGÖ ist die offizielle Vertretung der al-Fatah, der größten (und blutigsten) Gruppe der Terror-Organisation PLO.
Gäste des Forums sind:

azzamtamimiAzzam Al-Tamimi, ein in Großbritannien ansässiger Muslimbruder, der für diese Organisation den Sender Al-Hiwar TV betrieben hatte und der britischen Abteilung des International Institute of Islamic Thought vorsteht, einer Einrichtung der Muslim-Bruderschaft in Richmond, Surrey.

hanideebHani el Deeb ist gleichfalls ein aus Ägypten stammender Muslimbruder.

khalidturaaniKhaled al-Turaani ist Aktivist der Hamas und leitet die American Muslims for Jerusalem, eine militant antisemitische Gruppe in Washington, D.C. Er war an den Versuchen beteiligt, die Hamas auf dem Seeweg zu versorgen.

abdulfattahoweinatkhairihatemDie Muslimbrüder Abdulfattah Oweinat und Khairi Hatem sorgen für das künstlerische Rahmenprogramm, Anaaschied.
Dazu gibt es Videos und Vorträge, arabisches und palästinensisches Essen und Kinderbetreuung.

hut-dschihadInformation über die Veranstaltung wurde nicht nur von Tarafa Baghajati über seine Islaminitiative verbreitet, sondern auch von einem Nasser El Hayek, der im nicht integrierbaren Immigrantenviertel am Schöpfwerk wohnt und öffentlich zum Dschihad aufruft.

hut-kalifatNasser El Hayek ist Vertreter der Hizb ut-Tahrir, jener extremistisch-islamistischen Bewegung, eines Ablegers der Muslim-Bruderschaft.

Sprecher der Hizb ut Tahrir ist Shaker Assem. Die Organisation ist klar antidemokratisch orientiert – sie will ein Kalifat, eine theokratische Herrschaftsform errichten – und sie ist antisemitisch. In Deutschland ist Hizb ut-Tahrir wegen unmittelbarer Zusammenarbeit mit der NPD seit 2003 verboten. Österreich kennt keine Verbote von Neonazis, wenn sie aus dem islamistischen Bereich kommen. Sogar die Grünen lassen auf ihrer Seite stopptdierechten.at keine Deutlichkeit offen. Sie schreiben, „Shaker Assem ist Sprecher einer widerlichen rechtsextremen, antisemitischen und islamistischen Organisation.“

heshamalbabaDer syrische Aktivist und Mitglied des „Wiener Koordinierungsausschusses“ der Hizb ut-Tahrir, Hisham al-Baba, hatte in Interviews gefordert, in Syrien dürfe kein ziviler Staat entstehen, sondern ein islamischer. Die Hizb ut-Tahrir kämpft in Syrien Seite an Seite mit der al-Qaeda. Denn, so Hizb ut-Tahrir, man wolle endlich die Folgen des unseligen und seit Jahrzehnten bestehenden Sykes-Picot-Abkommens, d.h. die Teilung der muslimischen Welt in kleine, schwache Staaten, die man leicht von außen kontrollieren und ausplündern kann, überwinden; dieses postkoloniale System breche jetzt zusammen bzw. steht kurz vor dem Zerfall, wobei ein Dominostein nach dem anderen falle.

Ebenfalls am Samstag, 9.11.2013 findet eine Veranstaltung im Odeon-Theater in Wien-Leopoldstadt statt. Veranstalter ist der Verein Palästinensisch-Österreichische Gesellschaft [ZVR 172360272], eine von der SPÖ betriebene Organisation. Namen wie Erwin Lanc, Albrecht Konecny, Caspar Einem und Muna Duzdar, alle vom äußersten linken Rand der SPÖ, fallen gleich ins Auge.
Mitveranstalter ist die Volksfront zur Befreiung Palästinas, eine kommunistische Terrorgruppe. Sowohl die Fatah als auch die Volksfront stehen auf internationalen Terrorlisten, die aber in Österreich allgemein ignoriert werden.

Einladung

Zwei Nebenkreise der Veranstaltung sind nicht weniger bedeutungsvoll.
Das Odeon-Theater, betrieben von den strammen Sozialisten Erwin Piplits und Ulrike Kaufmann, wird durch die Gemeinde Wien vollfinanziert. Mit der schwachen Subvention von 690.000 Euro kam die Polit-Bühne 2008 nicht aus. Deshalb genehmigte der Gemeinderat – faktisch also die SPÖ – schon 2009 eine Jahres-Subvention von 800.000 Euro. Selbstverständlich wird auch die Palästinenser-Veranstaltung durch die SPÖ bezahlt.
Beworben wurde die Veranstaltung nicht nur durch die Islaminitiative des Tarafa Baghajati. Sondern auch durch ein rabiates Fatah-Mitglied, das in Österreich unter dem Namen Kawther Salam gegen Juden und Israel hetzen darf. Der Hintergrund ist nicht schwer zu sehen. Die Palästinensisch-Österreichische Gesellschaft ist eine Voll-Kooperative der SPÖ mit der Fatah; praktisch die Parallelschiene zur Kooperation mit der Muslim-Bruderschaft.

Als äußerst interessante Ergänzung bietet das Otto Mauer-Zentrum, in Wien-Alsergrund, am 15. und 16.11.2013 Vorträge über radikal-islamistische Themen; unter dem Titel: Christentum, Islam und Demokratie.
Vortragende sind unter anderem die deutsche Konvertitin Carla Baghajati und Amani Abuzahra, beide zum radikalen Kern der Muslim-Bruderschaft in Österreich zählend. Weiters der Muslimbruder Mohamed al-Turki, der bekannte linke Ex-Katholik Helmut Schüller, und die ORF-Redakteurin Maria Katharina Moser, für ihr Engagement pro Islamismus gut bekannt.
Schon die Bewerbung der Veranstaltung durch Tarafa Baghajati zeigt die Positionierung der Veranstaltung. Den Veranstaltern fiel das Widersprüchliche ihres Angebots nicht auf. Einerseits Veranstaltungen zur Reichskristallnacht, andererseits Einladung an Vertreter einer antisemitischen Organisation. Die Muslim-Bruderschaft mit Islam zu verwechseln und eine „gemeinsame Verantwortung“ zwischen Terroristen und Christen zu erfinden, schaffen auch nur völlig blinde Berufs-Katholiken.
Nicht alle in Österreich schlafen. Jedenfalls aber die Behörden.

One Response to Terror-Paradies Österreich

  1. Lolobanda says:

    Seit seiner Einrichtung im Jahre 1988 ist das Odeon ein wesentlicher Bestandteil des kulturellen Lebens in Wien, ein besonderer Rahmen für die Arbeiten des Serapions Ensembles und begehrte Spielstätte für zahlreiche Gastveranstaltungen. Hauptsache, die Gemeinde zahlt.
    http://tinyurl.com/nwjfgz9

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