Die Zentrale der Extremisten

In Österreich geht eine sogenannte Islamische Glaubensgemeinschaft um, die unter ihrem Dach den Großteil der extremistischen und terrornahen Gruppen und Grüppchen vereinigt. Bemerkenswert, aber wenig beachtet: Die Islamische Glaubensgemeinschaft ist weder als Religionsgesellschaft anerkannt noch als Verein registriert.
Die IGGÖ nimmt keine Muslime als Mitglieder auf, die sind ihr nicht willkommen. Sondern seit ihrer letzten Statutenänderung können nur mehr Vereine Mitglieder werden. Egal, ob diese Vereine registriert sind oder nicht. Der IGGÖ war nicht einmal aufgefallen: Die letzte Statutenänderung wurde wegen mehrerer Formfehler nicht rechtskräftig. Ein Versehen, das gestandene Islamisten nur mit einem Achselzucken abtun.
Dieser Extremisten-Dachverband wird von einem Obersten Rat geleitet. Es ist einen Blick wert, wer bei diesem selbsternannten Rat mitspielt. (Die akademischen Grade werden nicht angeführt, da sie nicht in allen Fällen verifizierbar sind.)

Vorsitzender und Präsident ist Fuat Sanac, Mitglied der radikalen Milli Görüs. Sanac behauptet gern, die IGGÖ vertrete alle Muslime. Ein türkischer Münchhausen. Er geht nicht nur gegen islamische Organisationen vor, die sich nicht seiner Fuchtel beugen, sondern beleidigt auf seiner Website und in Interviews regelmäßig die christliche Lehre. Sanac ist verantwortlich für Spendenaktionen der IGGÖ zugunsten der Hamas und anderer Terroristen, und ist verantwortlich für die Unterstützung der Anmwerbung von Salafiten-Mördern. Zusätzlich bezieht Sanac vom Staat ein überdurchschnittliches Gehalt als Schulfachinspektor, obwohl er keine Ahnung von Schulunterrricht hat.
Stellvertretender Vorsitzender ist Nebi Uysal. Er nahm den Platz des Muslimbruders Ahmed Hamidi, der wegen frauenfeindlicher Äußerungen und betrügerischer Abrechnungen ins Out geraten war. Der Islamist Uysal unterrichtet die Lehre der IGGÖ am Landwied-Gymnasium in Linz und präsentiert sich auch an der Volkshochschule. Uysal zeichnet noch etwas aus: Er ist Verfasser des Lehrbuches Islam in meinem Leben, das im islamistischen Religionsunterricht zum Einsatz kommt. In dem Buch wird der Jihad verherrlicht, dort steht etwa: Ein Muslim, der auf dem Weg Allahs und zur Verteidigung der Heimat stirbt, ist ein Märtyrer (Sahid). Er wird von Allah mit dem Paradies belohnt, wie Allah es im Qur’an versprochen hat. Die gleiche Lehre, die auch die Salafiten verbreiten, wenn sie Mörder für den Islamischen Staat anwerben. Bearbeitet wurde das Buch, das trotz Kritik weiter verwendet wird, vom Muslimbruder Anas Schakfeh.
Generalsekretär des Obersten Rates ist Murat Doymaz. Er ist so nebenbei Ex-Präsident der Union Islamischer Kulturzentren in Österreich, eines radikal-islamistischen türkischen Vereins, in der Pelzgasse in Wien-Fünfhaus. Die UIKZ fiel schon mehrmals durch hart am Rande der Legalität stehende Aktionen auf und ist in ihrer Tätigkeit mit der österreichischen Verfassung nicht vereinbar.
Stellvertretender Generalsekretär ist Abdulmedzid Sijamhodzic aus Bosnien, islamistischer Hardliner und Imam der mazedonischen Orta-Moschee, eines kleinen Ecklokals im Wiener fünften Bezirk. Sein Einkommen verdient Sijamhodzic als Religionslehrer in Niederösterreich.
Als Kassierer—man merkt die Vereinsstruktur—ist Satilmis Yalcin eingeteilt, bei dem andere Glocken anschwingen. Yalcin ist, heißt es, Nummer 2 der Grauen Wölfe in Österreich. Die Grauen Wölfe (Avusturya Türk Federasyon – ATF) sind eine ultranationalistische türkische Bewegung, die oft mit Nationalsozialisten gleichgesetzt wird. Passend ist Yalcin Mitglied der Milli Görüs und der SPÖ und bekannt für seine Ablehnung von Juden und Aleviten. Natürlich ist auch Yalcin Religionslehrer, in Obergrabendorf und Loosdorf, die IGGÖ weiß schon, welche Leute sie in den Schulen haben will.
Stellvertretende Kassiererin ist Amani Abuzahra. Sie unterrichtet an der IRPA, der Lehrerschulungsstelle der Muslimbrüder in Wien. Sie unterrichtet unter anderem hybride Identität (zweiheimisch zu sein), was nichts anderes als die Verhinderung der Integration bedeutet. Abuzahra ist Vorstandsmitglied der Jungen Musliminnen Österreich, einer Teilorganisation der Muslimischen Jugend Österreichs, die wiederum eine Teilorganisation der terroristischen Muslim-Bruderschaft sind.
Sozialreferent der IGGÖ ist Nihat Koca, stellvertretender Chef der ATIB, der österreichischen Abteilung der türkischen Religionsbehörde. Koca ist damit türkischer Beamter, sein oberster Dienstherr ist Recep Tayyip Erdoğan. Als Arzt bietet Koca auch Genitalverstümmelung von Kindern an. Koca wurde bekannt, als seine ATIB in Wien-Favoriten deutsche Salafiten einlud, die dort den Jihad predigten und Geld für Terroristen sammelten.
Carla Baghajati ist Medienreferentin und Frauenreferentin der IGGÖ. Nebenbei ist die, durch ihr arrogantes Auftreten und ihre unislamische Kopfverhüllung bekannte Konvertitin noch Pressesprecherin der terroristischen Muslim-Bruderschaft, und ist hauptverantwortlich für die integrationsfeindliche Vermummung muslimischer Mädchen in den Schulen. Auch Baghajati unterrichtet an der islamistischen IRPA, ohne jemals eine pädagogische Ausbildung absolviert zu haben.
Jugendreferent der IGGÖ ist ausgerechnet Abdi Tasdögen aus Vorarlberg, einer der Spitzenfunktionäre der extremistischen Sekte Milli Görüs in Österreich. Auch bei Tasdögen ist nicht klar, ob er seine akademischen Grade zu Recht führt; die Universitäten Innsbruch und Linz hatten ihn nur als außerordentlichen Hörer zugelassen, mangels Voraussetzungen für die Studienberechtigungsprüfung. Bei Jugendreferenten mit dem Hintergrund Tasdögens kann sich niemand wundern, wenn besonders die türkische Jugend zunehmend radikalisiert wird. Tasdögen trat im April 2014 auch im Saudi-arabischen KAICIID stolz als Jugendführer der IGGÖ auf, worüber die KAICIID-Sekretärin Claudia Bandion-Ortner mangels Kenntnissen der Zusammenhänge widerspruchslos erfreut war.
Kulturreferent der IGGÖ ist niemand anderer als Mohamed Jamal Morad, einer der höchsten Führer der terroristischen Muslim-Bruderschaft in Europa, und seit Jahrzehnten der eigentliche Boss der IGGÖ. Morad zählt zum islamistischen Hardcore und unterstützt die terroristischen Fraktionen der Muslim-Bruderschaft, besonders Hamas und al-Qaeda. Zusammen mit den Hamas-Terroristen Hani und Doghman hatte er den Verein Islamische Vereinigung gegründet, um offiziell an der vorgetäuschten Wahl der IGGÖ teilnehmen zu können. Seine innigen Beziehungen zur Wiener SPÖ sind aus den Medien bekannt.
Koordinator der Vereine (womit die Funktion der IGGÖ als Dachverband für Vereine bestätigt wird) ist Cevdet Tankir, Vorstandsmitglied der UIKZ in Wien-Fünfhaus.
Weitere Mitglieder des Obersten Rates der IGGÖ sind:
Der Muslimbruder Mohammed Hassan Imara, früher aus der islamistischen Privatschule Al Azhar International Schools, die seit zwei Jahren in Austrian International Schools unbenannt ist, und islamischer „Seelsorger“.
Hafeez Abdulhafeez Khawaja, offenbar Muslimbruder aus Pakistan
Esad Memic, Waahabit aus Bosnien und Leiter der IGGÖ-Islamisten in Klagenfurt.

Auffällig ist: Sämtliche Mitglieder dieses Obersten Rates sind bei extremistischen Vereinen der fundamentalistisch-sunnitischen Richtung tätig. Ein Vertretungsanspruch für Muslime ist nicht einmal ansatzweise erkennbar.

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