Spenden für den Terror

In Deutschland überlegt man, wie der Ausspruch Angela Merkels, der Islam gehöre zu Deutschland, noch besser umgesetzt werden könne. Während dieser Nachdenkpause ist der deutsche Islam sehr aktiv.
Direkt vor den Augen der Behörden sammeln islamische Vereine Spenden, zur Finanzierung von Terrorgruppen. Selbstverständlich aber hat dieser Islam nichts mit Islam zu tun, inshallah, sondern eben nur mit Islam.

Einer der bekanntesten Vereine zur Finanzierung des internationalen Terrorismus ist Ansaar International, in der Worringer Straße 68 in Düsseldorf. Ansaar führt regelmäßig Veranstaltungen durch, bei denen vorwiegend Bargeld gesammelt wird, das für Anschaffung von Waffen und militärischer Ausrüstung leichter anzubringen ist. Der Verein ist offensichtlich unbeeindruckt von der Ankündigung des NRW-Innenministers Ralf Jäger, den Fokus der Sicherheitsbehörden in Zukunft auf die Bekämpfung des gewaltbereiten Salafismus zu legen. Ansaar ist beim Spendensammeln besonders erfolgreich: Im letzten Jahr sammelte der Verein allein für Terroristen in Gaza, Syrien und Somalia über 1,3 Millionen Euro ein.

Die Veranstaltung am 9. März 2014, beim katholischen Orden Salesianer Don Boscos in Wien, hatte großes Aufsehen erregt. Eine Spendensammlung für den Terror in einer katholischen Organisation ist auch in Wien nicht üblich, obwohl dort die Erzdiözese und die Muslimbruderschaft enge Vertraulichkeit zeigen. Seitens der Staatsanwaltschaft herrscht bis heute Schweigen, ob Verfahren eingeleitet wurden, denn die Finanzierung von Terroristen wäre in Österreich strafbar.
Ansaar ließ sich dadurch wenig beeindrucken, das Veranstaltungsplakat für Wien steht noch immer auf der Ansaar-Seite. Ein halbes Jahr später, am 14. September 2014, wurde in Köln für die Hamas gesammelt. Dort gab man sich wenig Mühe, den Sammlungszweck zu verstecken.

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Auch bei einer weiteren Veranstaltung blieb Ansaar  in den eigenen Reihen. Der islamische Extremist Muhamed Seyfudin Ciftci, er nennt sich Abu Anas, ist seit 2006 Prediger in seiner Deutschsprachigen Muslimischen Gemeinschaft (DMG), die in der Hamburger Straße 283 in Braunschweig ein Schulungszentrum für Hardcore-Islamisten betreibt. Abu Anas, zu dessen besten Freunden die Terror-Prediger Pierre Vogel, Sven Lau und Muhammed Abu Ahmad zählen, liebt es, sich in Szene zu setzen. Der Verfassungsschutz kann meist nur beobachten.
Am 8. Februar 2015 wurde in Braunschweig fleißig gesammelt. In der Moschee war auch ein junger Mann zu Besuch, der für die terroristische Sauerland-Gruppe Zünder nach Braunschweig geschmuggelt hatte. Zielgruppe waren erneut die Terroristen der Muslimbruderschaft in Gaza und Syrien. Als Gastprediger trat Ahmad Abu Baraa auf, einer der radikalsten Propagandisten der sogenannten Salafisten in Deutschland. Abu Baraa predigt sonst regelmäßig in der radikal-salafistischen As-Sahaba-Moschee in Berlin.

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Nur eine Woche später, am 15. Februar 2015, lud Ansaar zu den Brüdern nach Zürich, dem Al-Hidaya Verein der Schweizer Muslimbruderschaft. Bildchen von Kindern ziehen immer. Terroristen, die gerade einem Ungläubigen den Kopf abschneiden, wären als Spenden-Lockvögle weniger attraktiv.
Spendenziele Gaza und Syrien hieß auch dort, Hamas, Al-Nusra, Islamischer Staat. Die Brüder leiden Not, wenn sie nicht genügend Mordinstrumente kaufen können.

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Zum Transport der Spenden kaufte Ansaar zahlreiche Rettungsfahrzeuge auf, die mit der Kennzeichnung des Roten Kreuzes oder des Roten Halbmondes losgeschickt wurden. Auch internationales Recht ist Terroristen egal, sie wollen alles sicher angekommen wissen.

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Wie es sich für anständige Muslimbrüder gehört, werden auch bei Ansaar Frauen und Männer streng getrennt gehalten, um eine Kontaminierung der Kämpfer zu vermeiden. Frauen werden in den Werbungen ausnahmslos mit Vollvermummung dargestellt, schon um nicht erkennen zu lassen, ob es ein Mann oder eine Frau ist.

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Ansaar geht aber noch einen Schritt weiter. In Anlehnung an Spendenzocker wie Amnesty oder Greenpeace kann man auch monatlich eine Spende überweisen. Werde Mitglied: Mit einem Monatsbeitrag von mindestens 10 Euro bist du dabei, diesen zahlen übrigens alle Mitglieder, also vom Vorstand bis zum Amir. Wenn auch etwas riskant, weil dann die Behörden leichter Zugriff zu Daten erhalten. Als besten Schutz davor sieht Ansaar eine Vermummung à la Taliban, bei der überhaupt nichts Menschliches mehr erkennbar ist.

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Ansaar ist jedoch nicht der einzige Verein im Finanzierungsnetz des internationalen Terrors. Wem die Bezeichnung Ansaar zu wenig deutsch erscheint, den spricht sicher Helfen in Not an. Dieser Verein residiert in der Quba-Moschee, in der Dietrich Bonhoeffer-Straße 2 in Neuss. Chef ist der Milli Görüs-Extremist Bekir Astürk. Dem Vorstand sieht man schon auf den ersten Blick an: Wir gehören zu Deutschland!

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Auch Helfen in Not bietet regelmäßige Spendensammel-Veranstaltungen an, wenn auch nicht so international gestreut wie bei Ansaar. Die Bilder werden untereinander getauscht. Niemand erkennt ja, zum Beispiel, dass es sich bei den Toten in der Mitte um christliche Kinder handelt, die von der Al-Nusra ermordet wurden (dorther stammt das Originalbild).

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Auch Helfen in Not geht einen Schritt weiter. Unentschlossenen werden feste Beträge vorgegeben, damit es leichter fällt, die Börse zu öffnen. Auffallend ist das Spendenziel Türkei. Bei Milli Görüs zwar naheliegend, aber wofür dann wirklich? Die Antwort steht im Text: Schlachtopfer. So nennen es die Strenggläubigen, wenn sie Ungläubige schlachten, um ihren Allah zu ehren.

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Bekannte Terror-Prediger – in Deutschland verharmlosend Salafisten genannt – treten auch bei den Helfen in Not-Veranstaltungen auf. Schließlich will man den richtigen Islam verbreiten, und nicht nur den Islam, der damit nichts zu tun habe.
Die Deutschen sind ein spendierfreudiges Volk. Man sieht es danach am besten an der Kampfkraft der Terroristen.

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