Wenn Terroristen freigelassen werden

Durch ihren freundschaftlichen, oft hilflos wirkenden Umgang mit Terroristen tragen europäische Behörden Hauptverantwortung für die Massenmorde im Mittleren Osten.

Unter dem Deckmantel religiöser Einrichtungen konnten sich vorallem die Terroristen der Muslimbruderschaft Jahrzehnte lang ungehindert ausbreiten und etablieren. Den aalglatten und oftmals akademisch gebildeten Muslimbrüdern ist das dumpfe, engstirnige europäische Beamtenheer nicht gewachsen. Serienweise versagen Politik und Behörden, wenn es um den islamischen Terror geht. Der Kampfruf der Nazis von ganzlinks: Finger weg von den armen Moslems! übertönt jede Vernunft.

Ein typisches Beispiel sind der Terrorist Mohamed Mahmoud und sein Umfeld.
Es begann mit einer Fehlentscheidung. Vater Sami Mahmoud, ein ägyptischer Muslimbruder, setzte sich nach Österreich ab, um einer Haftstrafe zu entgehen. Als aktives Mitglied einer terroristischen Organisation hätte Sami Mahmoud kein Asyl erhalten dürfen. Doch auf Intervention von Omar Al-Rawi, einem Muslimbruder und Funktionär der Wiener SPÖ, erhielt Sami Mahmoud mitsamt der ganzen Familie auch noch beschleunigt die österreichische Staatsbürgerschaft.
20 Jahre lang predigte Sami Mahmoud in einer Schulungszelle in der Wiener Lindengasse, Sahaba Moschee genannt. Zusammen mit dem bosnischen Terroristen Ebu Muhammad und anderen Extremisten lehrte Sami Mahmoud dort die terroristische Doktrin der Muslimbruderschaft.

ebumuhammad2

Bei seinem Vater und in einer von der Gemeinde Wien bezahlten islamischen Schule holte sich Mohamed Mahmoud die Grundausbildung zum islamischen Terroristen und machte sich auch gleich einen Namen im islamischen Untergrund.
Der Staat Österreich ist da wirklich sehr zuvorkommend. Er bezahlt nicht nur Extremisten, damit sie als Lehrer in den Schulen Jugendliche radikalisieren können. Er schließt alle Augen, wenn die islamische Glaubensgemeinschaft und ihre Vereine Gelder für den Terror sammeln und Krieger für den Jihad anwerben. Ein Schild mit „islamisch“ oder „Moschee“ genügt, und der Staat wendet sich vornehm ab, weil er das mit Religion verwechselt.

Der bekannteste Förderer des islamischen Extremismus, der österreichische Jung-Politiker Sebastian Kurz, hatte eine Internet-Übersicht der meisten islamischen Terror- und Extremismuszellen initiiert. Von der Universität Wien wird die Seite http://www.islam-landkarte.at betrieben, finanziert aus Steuergeldern und von der EU.
Zweck der Übersicht ist es, jedem Terror-Willigen die nächste Lokalität zu zeigen, wo er sich ausbilden und zum Terror führen lassen kann. Die Sahaba Moschee ist noch immer auf dieser Übersicht eingetragen.

mohammedmahmoud

Wegen einiger Revier-Streitigkeiten zwischen selbstherrlichen Terrorzellen kam Mohamed Mahmoud schließlich vor Gericht. Die Show, die er und seine Freundin Mona Salem Ahmed veranstalteten, ist noch immer Gesprächsstoff.
Mahmoud bekam vier Jahre. Als Knast-Veteran stieg sein Ansehen in Jihadisten-Kreisen noch weiter. Dann passierte, was sonst nicht passiert.
Wenn ein Österreicher unangenehm auffällt, wird er in den Maßnahmenvollzug gesteckt. Das heißt übersetzt: Man hält ihn für gefährlich (unangenehm), er wird für lange Zeit oder auf Dauer weggesperrt. Österreichs Gerichte sind nicht kleinlich mit dem Maßnahmenvollzug.
Manchmal genügt es, nur einfach ein Mann zu sein (im Feministenjargon ein Genitalträger) und der Maßnahmenvollzug bleibt unumstößlich, bis zur nächsten Jahrtausendwende.
Mohamed Mahmoud? Ein erklärter und unverbesserlicher Terrorist? Kein Maßnahmenvollzug, er wird freigelassen. Um morden zu können, das war absehbar. Die Justiz, die einen Terroristen humanitär behandelt, versagt. Sie hat die Verantwortung für seine Morde zu tragen.
Am 13. September 2011 freut sich das islamische Internet: He was on hunger strike in 2009, but did very well, and now alhamdulillah, he’s free!

mahmoud

Mohamed Mahmoud setzt sich nach Deutschland ab, integriert sich dort in die islamische Terrorszene. Wird als einer der erfolgreichsten Anwerber für den islamischen Terror berühmt. Seine Weggenossen sind Denis Cuspert, Sven Lau, Pierre Vogel. Die deutschen Behörden verbieten zwar schließlich den Verein Millatu Ibrahim, aber Mahmoud arbeitet ungestört weiter.
Zusammen mit dem Hamas-Terroristen Ibrahim Abou Nagie gründet er die erfolgreiche Aktion Lies. Über die Verteilung des Koran und anderer Hetzschriften werden in Deutschland und Österreich hunderte Mordwillige rekrutiert. Die Behörden beobachten – womit gemeint ist, sie blieben untätig – aber wagen es nicht, dagegen vorzugehen. Wieder einmal wird die Aktion mit Religion verwechselt.
Der Sprecher der deutschen Muslimbrüder, Aiman Mazyek, sorgt für Unterstützung. Man könne doch aufrechte Muslime nicht in ihrer Arbeit behindern, verkündet er.

mahmoud_lies

Deutschland möchte Mohamed Mahmoud dann doch lieber ausweisen, einige seiner Mitarbeiter ebenfalls. Mahmoud kommt dem zuvor, verläßt Deutschland, reist nach Ägypten, dann nach Syrien.
Was tut Deutschland? Nichts. Gar nichts.
Die Terroristen Abou Nagie, Pierre Vogel, Sven Lau, sie alle können weiter hetzen und predigen. Weiter Krieger für den Terror sammeln. Kein Staatsanwalt, kein Richter will einen Finger rühren.

vogel

Der erhobene Zeigefinger der Terroristen – Ich Muslim, Du Tot – macht weiter die Runde.
Die deutsche Justiz, die aus purer Angst nicht gegen Terroristen wie Mahmoud, Cuspert, Vogel, Lau, Abou Nagie und Co. vorgeht, sie ist verantwortlich für die Morde, die diese Terroristen verübt oder abgezettelt haben. Nichts Schuldbefreiendes kann zugunsten dieser Behörden vorgebracht werden.
In diesen Reigen reiht sich auch die türkische Justiz ein. Mahmoud wurde festgenommen, weil ohne gültiges Visum. Man ließ ihn laufen, weil die Türkei mit den Terroristen packelt.

Das Ergebnis konnte kein anderes sein. Mohamed Mahmoud und Denis Cuspert wurden in mehreren Werbesendungen des Islamischen Staates mit gerade abgeschnittenen Köpfen gezeigt. Das letzte Video war nur mehr der Höhepunkt. Mohamed Mahmoud und andere deutsche Terroristen putschten sich gegenseitig auf und ermordeten dann Gefangene, vor laufender Kamera.
Morden ist schön. Am schönsten, wenn sich die Mörder frei bewegen können, weil die europäische Justiz versagt hat.

Und sie versagt weiter:
Über halb Europa knüpften die Terroristen der Muslimbruderschaft mittlerweile ein engmaschiges Netz. In Großbritannien,Frankreich und der Schweiz wurden zahlreiche Schulungsstätten der Muslimbruderschaft gegründet, in denen die Doktrin des politischen Islam gelehrt und Interessierte für die gewaltsame Verbreitung des Islam geworben werden.

izrs_prop

In Deutschland ist die Muslimbruderschaft – vom Islamischen Zentrum Aachen im Norden bis zum Islamischen Zentrum Penzberg im Süden – tief verankert. Behörden zahlen und schweigen. Der Muslimbruder Aiman Mazyek wird überall eingeladen. Der Muslimbruder Ibrahim El-Zayat verwaltet über 600 Moscheen der radikalen Milli Görüs, die viel Geld für den Terror aufbringt.
In Österreich koordiniert die Muslimbruderschaft die finanzielle Versorgung der Terroristen von Syrien bis Afghanistan, und in Nordafrika. Dabei wird sie von den extremistischen Wahabiten in Bosnien unterstützt. Dutzende Vereine der Muslimbruderschaft in Österreich, einige gut positionierte Parteifunktionäre und die Schulungszentrale IRPA sind solide Säulen der Terrororganisation.

iseu

Die EU, die sich sonst in geringste Kleinigkeiten einmischt, ist beim Thema Terrorismus wie gelähmt. Man fabelt von viel zu niedrig gehaltenen Zahlen von Jihad-Touristen, rührt aber keinen Finger, um deren Basis, die Muslimbruderschaft, aus Europa zu beseitigen.
Die Morde durch Mohamed Mahmoud und seinen strenggläubig-moslemischen Mitstreitern beweisen: Die Uhr steht schon lange nach Zwölf. Weitere Nachsicht ist gleich weitere Menschenopfer, für den prähistorischen Allah-Kult.

(Akim Reshani)

Comments are closed.